Wrestling-Infos.de Exklusivinterview mit „Lucha Underground“-Star Martin Casaus (aka Marty „The Moth“ Martinez) – auch als Podcast-Interview zum Download oder auf Youtube › Wrestling News

Wrestling-Infos.de Exklusivinterview mit „Lucha Underground“-Star Martin Casaus (aka Marty „The Moth“ Martinez) – auch als Podcast-Interview zum Download oder auf Youtube

geschrieben am 13.07.17 von FritzJenkins

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Deutsch

Am heutigen Tag haben wir wieder einmal ein Exklusivinterview für euch. Dieses Mal stand uns mit Martin Casaus, besser bekannt als Marty „The Moth“ Martinez, ein prominenter Name aus den Reihen von Lucha Underground Rede und Antwort. Wir sprechen über seine Beschäftigungen abseits des Seilgevierts, welche Wrestlingshows er regelmäßig verfolgt, seine Erfahrungen in Deutschland, was er an Amerika nicht so gerne mag, sowie natürlich über seine Erfahrungen bei Lucha Underground und WWE’s Tough Enough. Viel Spaß beim Lesen!

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Wer mehr über Marty erfahren möchte, findet unter dem Interview noch einige Videos und Links.

W-I.de: Hallo Martin, vielen Dank für deine Zeit. Unsere Leser kennen dich als Wrestler. Aber wenn es dir nichts ausmacht, würden wir gerne etwas über die Person hinter dem Gimmick erfahren. Was machst du in deiner Freizeit? Irgendwelche speziellen Hobbys?

Martin Casaus: Ich wünschte ich hätte Freizeit. (lacht) Ich bin neben meinem Engagement als Wrestler bei Lucha Underground außerdem als Börsenmakler aktiv, besitze ein Nahrungsergänzungsmittel-Unternehmen und bin Schauspieler. Heute ist mein erster freier Tag seit einer langen langen Zeit. Ich habe also generell nicht viel Freizeit. Und wenn ich mal nichts erledigen muss, dann verbringe ich die Zeit mit meiner Freundin und mache absolut gar nichts. Ich bin mittlerweile an dem Punkt angelangt, wo Nichtstun für mich ein entspannter und schöner Tag ist. Ich habe auch keine Zeit für Hobbies. Eigentlich sind meine Hobbies meine Berufe. Ich habe meine Hobbies: Wrestling, Leuten gesundheitlich und finanziell zu helfen, sowie die Schauspielerei zu meinen Berufen gemacht. Das ist eigentlich ganz schön.

W-I.de: Das klingt gut. Hast du öfters mal Probleme, dass alles unter einen Hut zu bringen?

Martin Casaus: Das ist definitiv ein Problem. Wrestling und meine Verpflichtungen als Börsenmakler überschneiden sich öfters mal. Ich habe es aber bisher geschafft, alles miteinander zu vereinbaren und da bin ich sehr froh drum. Ich genieße diese Art zu leben. Das ist vielleicht manchmal belastend, verrückt und gefährlich, aber ich genieße jede Sekunde davon.

W-I.de: Was ist denn deine Priorität? Wrestling oder die Börse?

Martin Casaus: Ich bin an einem Punkt angelangt, wo es mir zwar Spaß macht, Menschen mit ihren Finanzen zu helfen, aber ich liebe das Wrestling und die Schauspielerei. Außerdem liebe ich es, Menschen zu helfen sich durch mein Nahrungsergänzungsmittel-Unternehmen körperlich und gesundheitlich besser zu fühlen. Das Maklergeschäft ist also momentan eher meine vierte Priorität. Ich mache das seit mittlerweile fast zehn Jahren. Ich denke, wenn ich die zehn voll habe, dann höre ich damit auf, um mich mehr auf die anderen drei Sachen zu konzentrieren. Es ist zwar momentan sehr anstrengend, aber ich will die zehn Jahre unbedingt voll bekommen. Vielleicht ist das auch einfach ein kleiner Tick von mir. (lacht)

W-I.de: Das nenne ich doch mal ambitioniert!

Martin Casaus: Ja! Mein Ziel ist es, mit 35 ein Millionär zu sein. (lacht)

W-I.de: Warum auch nicht? Lass uns zum Wrestling übergehen. Für unsere Leser die dich eventuell noch nicht kennen: Wie würdest du deinen Wrestlingstil beschreiben?

Martin Casaus: Ich bin ein risikoreicher Brawler. Ich kann technisch versiertes Wrestling, ich kann Highflying. Bei Lucha Underground ist aber immer alles so schön und makellos. Ich mag es, mich dadurch vom Rest abzuheben, dass ich einen natürlicheren Stil worke. Ich mache auch mal die „hässlichen“ und unspektakulären Aktionen, um dieses ganze Schöne von Lucha Underground ein wenig zu kontrastieren. Ich bin also eher ein Brawler. Übrigens: Nach „WWE Tough Enough“ kam Stone Cold Steve Austin zu mir und hat mir gesagt, dass er mich für meine Interaktion mit den Fans und das Verkörpern eines Charakters, der Reaktion zieht, schätzt. Und nicht dafür, dass ich coole Moves auspacke. Ich orientiere mich also, was meinen Stil angeht, an „Stone Cold“ Steve Austin. Er war auch eher ein Brawler. Aber er hat Reaktionen hervorgerufen bei den Fans. Ob sie ihn nun geliebt oder gehasst haben.

W-I.de: Das war bereits eine gute Überleitung zu meiner nächsten Frage. Wer sind deine Wrestling Vorbilder?

Martin Casaus: Mein größtes Vorbild ist Shawn Michaels. Früher war es mal Goldberg. Der einzige Grund dafür war jedoch, dass er den Spear gezeigt hat und ich damals noch Football gespielt habe. Als mir jedoch klar war, worum es im Wrestling geht, da gab es für mich nur Shawn Michaels. Er hatte immer so viel Spaß im Ring. Diese Eigenschaft wollte ich unbedingt übernehmen. Michaels ging es immer darum, eine Story zu erzählen, die Leute zu faszinieren. Er hatte gar nicht nötig, all diese Flips und Dives zu zeigen, wie die Leute heutzutage es tun, obwohl er es sicherlich gekonnt hätte. Shawn Michaels und Stone Cold Steve Austin sind die beiden, an denen ich mich orientiert habe. Michaels aufgrund des Spaßes, den er immer im Ring hatte und Stone Cold aufgrund des Charakters, den er verkörpert hat. Seine Interaktionen mit den Fans waren unglaublich.

W-I.de: Gibt es aktive Wrestler, die dich inspirieren?

Martin Casaus: (wiederholt die Frage und überlegt). Bis jetzt nicht wirklich. Wobei, ich Finn Bálor super finde. Er inspiriert mich jetzt nicht, aber ich finde seinen Charakter unglaublich gut. Auch seine Interaktionen mit den Fans beeindrucken mich. Ich habe großen Respekt vor dem, was er macht. Ich weiß außerdem, wozu Finn Bálor alles im Stande ist. Er ist also definitiv ein herausragender Wrestler. Inspiriert haben mich jedoch immer nur [Stone Cold] Steve Austin und Shawn [Michaels]. Von den aktuell aktiven gibt es also keinen, der mich wirklich inspiriert. Obwohl, vielleicht John Cena. John Cena ist der am härtesten arbeitende Typ im Geschäft. Ob man seinen Charakter vor den Kameras jetzt mag oder nicht, er ist alleine was die Arbeitsmoral anbelangt ein Vorbild.

W-I.de: Was war der Grund, warum du dich entschlossen hast, Wrestler zu werden?

Martin Casaus: Ich wusste eine lange Zeit gar nicht, dass Wrestling ein Beruf ist, welchen man aktiv ausüben kann. Ich dachte eigentlich, dass es einfach eine Gruppe von 40 Typen ist, die durchs Land reist und TV Shows ausstrahlt. Das stimmt ja im Grunde auch, aber ich wusste zum Beispiel nicht, dass es all die Independent Ligen gibt, oder dass es Schulen gibt, wo man lernt zu wrestlen. Ich habe mein Leben lang Sport gemacht. Als ich dann herausgefunden habe, dass es diese Wrestlingschulen gibt, habe ich angefangen zu trainieren. Ich hatte Stipendien für Lacrosse und Football, habe diese aber abgelehnt, weil es einfach nicht meine Leidenschaft war. Als ich das erste Mal im Ring stand, war ich fasziniert. Drei Wochen später bin ich bei einer Show aufgetreten. Und ich hatte keine Ahnung, was ich zu tun hatte. Ob das jetzt gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt.

W-I.de: Oft erzählen Wrestler ja Geschichten wie sie zum Wrestling gekommen sind. Beispielsweise haben viele in ihrer Kindheit ein bestimmtes Match oder einen bestimmten Wrestler gesehen, der sie dazu bewegt hat selbst eine Karriere als Wrestler anzustreben.

Martin Casaus: Mein Weg war definitiv anders. Ich habe, bis ich ein Teenager war, gar kein Wrestling geguckt. Eines Tages habe ich gesehen, wie die NWO zu fünft eine Person verprügelt haben. Da dachte ich mir, dass das nicht fair ist. Ab dem Moment habe ich angefangen mich für Wrestling zu interessieren. Ich wollte sehen, dass diese eine Person, ich glaube es war DDP [Diamond Dallas Page] seine Rache bekommt. Ich dachte aber nicht wirklich darüber nach, selber Wrestler zu werden, bis ich diesen Flyer für eine Wrestlingschule gesehen habe. Als ich dann das erste Mal im Ring stand, war für mich klar, dass ich Wrestler werden will. Es gab also keinen Moment als Fan, wo ich dachte, dass ich jetzt gerne Wrestler werden will.

W-I.de: 2003 hast du dein Pro Wrestling Debüt gefeiert. Warst du aufgeregt? Und wie fühlt es sich an, erstmals vor Publikum anzutreten?

Martin Casaus: Ich war total angespannt. Ich hatte ja erst drei Wochen lag trainiert. Das war vermutlich etwas zu früh. Aber wie sagt man so schön: „Learning by Doing“. Zum Glück bin ich gegen einen meiner besten Freunde angetreten. Ich war also mehr aufgeregt als nervös. Ich wollte einfach, dass alles klappt und wir Spaß haben. Mit demselben Freund hatte ich auch schon einige Backyard Matches bestritten. Ich will Backyard Wrestling nicht bekräftigen, aber viele Leute starten ihre Karrieren auf diese Art und Weise. Ich hatte also eine größere Vorfreude meinen besten Freund zu verkloppen, als dass ich Angst hatte, das Match zu verkacken.

W-I.de: In der Independentszene ist es oft schwer, einen Fuß in die Tür zu bekommen. Hast du eine Anekdote parat, bei der dein Privatleben und deine Karriere sich im Weg standen?

Martin Casaus: Also, dass mein Privatleben und Wrestling kollidierten hat angefangen, als ich von Wrestlingligen außerhalb meines Heimatsortes erfahren habe und dass man an andere Orte reisen kann, um zu wrestlen. Ab da habe ich dann angefangen mir frei zu nehmen, um längere Reisen zu absolvieren. Die Wrestlingszene ist hart. Ich glaube man muss nach der Phrase „Einstellung ist alles!“ leben. Wenn man etwas will, dann schafft man das auch. Das Wrestlinggeschäft ist, wie gesagt, hart, aber wenn man mit der Einstellung „Das schaff ich nie“ an die Sache rangeht, dann wird auch genau das passieren. Das ist eine selbsterfüllende Prophezeiung. Man ist überrascht, wie viel des Ganzen Kopfsache ist. Ich habe mir immer wieder gesagt, dass ich es schaffen werde und ich habe es geschafft. Also das ist jetzt keine Anekdote, aber es ist mein Lebensmotto. „Einstellung ist alles!“

W-I.de: Lass uns ein wenig von deiner Vergangenheit sprechen. 2007 hattest du ein WWE Tryout und 2011 hast du bei Tough Enough mitgemacht. Wie laufen die Dinge bei der WWE ab. Was hast du während deiner Zeit bei der WWE gelernt?

Martin Casaus: Es hat Spaß gemacht damals. Ich habe ja bereits angesprochen, Einstellung ist das allerwichtigste. Damals, und heute eigentlich immer noch, kam die WWE fast nie in meinen Heimatstaat Utah. Ich musste also in die Nachbarstaaten fliegen, um mich der WWE präsentieren zu können. Eine Erinnerung, die bei mir hängengeblieben ist, war The Big Show. Ich war in Kalifornien bei einer WWE Show und habe Big Show gegrüßt, als ich ihn gesehen habe. Dann sind sie weiter nach Colorado gereist und auch dort habe ich The Big Show gegrüßt. Dasselbe in Texas. Dort hat er dann gefragt, ob wir uns nicht letzte Woche bereits in Colorado gesehen haben. Und die Woche davor in Kalifornien. Ich konnte ihm nur zustimmen. Als er danach fragte, habe ich ihm verraten, dass ich aus Utah komme. Er war sehr beeindruckt, immerhin bin ich in kürzester Zeit in drei verschiedene Staaten gereist. Daraufhin hat er mich mit ins Büro genommen und gesagt: „Schaut mal Leute. Dieser Typ ist die letzten drei Wochen in drei verschiedene Staaten geflogen und er lebt in keinem davon. Gebt ihm sofort ein Tryout!“ Dann hat er mich mit zu John Laurinaitis genommen. Und dieser hat mich dann sofort in ein Tryout Match gesteckt. Das war eine sehr nette Geste von The Big Show. Er hat einen Typen gesehen, der für seinen Traum arbeitet und hat ihm geholfen, ihn zu verwirklichen.

Als nächstes bin ich dann nach Florida gereist. Als ich dort ins Hotel kam, war ich sehr nervös. Ich wollte einfach auf mein Zimmer und entspannen. Dann hat sich die Aufzugstür geöffnet und heraus kam Dusty Rhodes. Er hatte sein typisches Dusty Rhodes Lächeln aufgesetzt, was man ja aus dem TV kennt. In jedem Arm hatte er eine wunderschöne Frau. (lacht) Da dachte ich mir nur: „Okay. Jetzt bin ich bei der WWE!“ Das hat mir komplett die Nervosität genommen.
„Dusty Rhodes Baby!“

Meine Zeit dort war echt super. Es war auch David Otungas Tryout. Wir haben also zusammen trainiert. Er stand damals das erste Mal im Ring. Sie haben ihm gezeigt, wie man in die Seile läuft. Es war definitiv weniger strukturiert, als es heute mit dem Performance Center ist, aber es war eine schöne Zeit.

W-I.de: Schöne John Laurinaitis Verkörperung!

Martin Casaus: Furchtbar oder? (lacht) Das war eine Mischung aus John und [Stone Cold Steve] Austin. (lacht)

W-I.de: Lass uns über Lucha Underground sprechen. Das ist ja eigentlich die Show, die dich berühmt gemacht hat, oder?

Martin Casaus: Ich würde sagen „WWE Tough Enough“ oder Lucha Underground. Aber schon eher Lucha Underground.

W-I.de: Wie kam der Kontakt zur Promotion zu Stande? Hat man dich für deine Rolle gecastet oder ging die Initiative von dir aus?

Martin Casaus: Ein Jahr bevor Lucha Underground überhaupt einen Namen hatte, kam der Kontakt zustande. Der Executive Producer Eric van Wagenen kam auf mich zu und sagte: „Hey. Wir haben doch bei „WWE Tough Enough“ zusammen gearbeitet. Wie geht’s dir? Blablabla. Wir produzieren bald eine Wrestlingshow, die Lucha Libre nach Amerika bringt, bist du interessiert?“ Ich sagte: „Ich habe keine Vorstellung davon, wie das denn werden wird.“ Er sagte: „Ich auch nicht.“ Daraufhin erwiderte ich: „Ich bin dabei!“ Über das Jahr hinweg bin ich mit den Offiziellen von Lucha Underground in Kontakt geblieben. Ich habe ihnen mitgeteilt, immer noch gerne Teil der Show zu sein. Letztendlich bekam ich dann auch den Anruf. Man teilte mir mit, in Zukunft unter dem Namen „Lucha Underground“ zu agieren. Sie haben mir dann noch erklärt, wann sie was drehen und mir gesagt, ich soll doch einfach runterkommen. Ich bin also nach Kalifornien geflogen und ich hatte echt Glück, denn aufgrund meiner Teilnahme an „WWE Tough Enough“ musste ich nicht mal ein Tryout Match absolvieren. Man wusste, dass man mich wollte. Was man genau mit mir vorhatte, wusste jedoch keiner. Man hatte lediglich die Vorstellung, dass ich die Leute unterhalten sollte. Ich war ursprünglich also einfach als „Comic Relief“ geplant. Ich sollte die Leute zum Lachen bringen. An der Stelle hört man dann diese Gerüchte bezüglich Mil Muertes und des Zauberer Gimmicks. Man wusste am Anfang halt noch nicht genau, was man mit mir machen wollte. Das war aufregend.

W-I.de: Du hast das Magier Gimmick bereits angesprochen. Im Internet findet man viele Gerüchte darüber, dass du eigentlich Mil Muertes einen Magier hättest spielen sollen. Was steckt dahinter und wie kam es, dass du am Ende dann doch zu Marty „The Moth“ Martinez wurdest?

Martin Casaus: Dass ich eigentlich Mil Muertes hätte spielen sollen, habe ich erst Mitte der 2. Staffel erfahren. Man hat es mir vorher nicht gesagt. Als dann Ricky Banderas von Triple A kam, hat man ihm das Gimmick gegeben. Ich bin als „The Maginificent Marty“ in seinem ersten Match dort gegen ihn angetreten. Vielleicht haben sie uns da so nebeneinander stehen gesehen und sich gedacht: „Der sieht nach einem größeren Bösewicht aus als der andere.“ Mit dem Magier Gimmick wussten sie auch überhaupt nicht, was sie mit mir vorhatten. Ich sollte die Leute nur zum Lachen bringen. Brenda, die aktuell als Valet für Famous B auftritt, hat mich damals zum Ring begleitet. Ich bestritt ein Match als „The Magnificent“ Martin und die einzige Anweisung, die ich hatte war: „Mach was du willst, aber bring uns zum Lachen.“ Ich hätte übrigens fast einen Duschvorhang als Umhang getragen. Denn das erste woran ich bei einem Magier denke, ist eine Fliege, ein Zylinder und ein Umhang. Ich bin also zur Garderobe gegangen um mir diese Requisiten zu besorgen. Der Dialog dort lief wie folgt ab:

„Habt ihr einen Zylinder, eine Fliege oder einen Umhang?“
– „Nein. Nur die Fliege.“
„Ich brauche aber ein Cape.“
– „Wir haben aber keins.“
„Aber ihr seid doch die Garderobe. Ihr müsst doch irgendwas haben, woraus ihr Ringgear macht?“
– „Haben wir aber nicht.“
„Ihr seid aber doch die Garderobe. Das kann doch nicht sein. Sagt ihr „Abrakadabra“ und plötzlich erscheint Gear?“
– „Wir fertigen es an und bringen es dann immer hier her.“
„Von mir aus. In Ordnung. Schaut mal. Dahinten hängt ein Duschvorhang, kann ich den vielleicht tragen?“
– „Du kannst doch keinen Duschvorhang tragen!“
„Ich brauche ein Cape, also trage ich gleich diesen Duschvorhang!“
– „Na gut. Dann nimm dir halt den Duschvorhang.“

Ich habe mir also den Duschvorhang genommen, mir um den Nacken gebunden und als Cape getragen. Fünf Minuten vor meinem Match habe ich überlegt, was ich denn gleich im Ring machen werde. Ich kannte gar keine Zaubertricks. Plötzlich kamen die Leute aus der Garderobe und, „Abrakadabra“: es gab nun doch ein Cape für mich. Ich wäre also fast mit einem Duschvorhang aufgetreten. Im Nachhinein denke ich mir, das wäre eine coolere Geschichte gewesen. Ich bin an dem Abend übrigens gegen Mil Muertes in den Ring gestiegen. Ein „Easteregg“ für euch, wenn ihr dieses Interview lest: In Episode 3, Staffel 1 kann man mich als Magier sehen. In dem Highlightvideo von Mil Muertes. Ich habe die Offiziellen übrigens zum Lachen gebracht, aber irgendwie hat es einfach nicht „Klick“ gemacht bei dem Charakter. Sie habe mich nach meiner Meinung gefragt und ich habe ehrlich gesagt, dass ich den Charakter zwar sehr bescheuert finde, ihn aber weiterhin spielen werde, wenn man es von mir verlangt. Sie haben mir dann versprochen, sich etwas neues einfallen zu lassen. Ich habe danach noch ein Match als Magier absolviert und mir in diesem Match unglücklicherweise eine Gehirnerschütterung zugezogen. Aus diesem Grund sieht man mich auch in Staffel 1 gar nicht. Ich bin mit dieser Verletzung nämlich für die gesamte restliche Drehzeit ausgefallen.

Ich glaube, alles im Leben passiert aus einem Grund. Ich habe mich bei „Tough Enough“ verletzt. Hätte ich „Tough Enough“ gewonnen, weiß ich nicht, wie es für mich weitergegangen wäre. Also, weil ich bei „Tough Enough“ dabei war, kannte ich Eric van Wagenen, der heute bei Lucha Underground ist. Aufgrund meiner Verletzung habe ich „Tough Enough“ nicht gewonnen. Der Kontakt zu Eric van Wagenen hat mir dann später einen Job bei Lucha Underground verschafft. Dort habe ich mich dann erneut verletzt. Das Positive daran: Ich wäre ein Magier gewesen, wenn ich mich nicht verletzt hätte. Als ich nach der Verletzung zurückkam, hat man mir das Marty „The Moth“ Martinez Gimmick präsentiert. Und von da an nahm alles seinen Lauf. Und darum bin ich froh. Stell dir mal vor, ich wäre am Ende noch Mil Muertes geworden. Ich glaube ich wäre ein furchtbarer Mil Muertes gewesen. Was denkst du?

W-I.de: Ich weiß es nicht. Ich glaube der aktuelle Mil Muertes ist schon passend.

Martin Casaus: Ich finde Ricky Banderas macht einen herausragenden Job als Mil Muertes. Er ist der richtige Mann, um ein Badass zu spielen. Ich fände das sehr anstrengend. [Stone Cold] Steve Austin hat mir einmal gesagt: „Dein In-Ring Charakter sollte eine komplette Überzeichnung deiner Person sein.“ Abgesehen von dem illegalen Foltern und Entführen von Frauen, ist Marty „The Moth“ [Martinez] genau das. Eine Überzeichnung meiner Person. Ich finde, dass das alles gut geklappt hat und auch gut läuft momentan.

W-I.de: Castet man bei Lucha Underground bestimmte Leute für bestimmte Rollen oder castet man Personen und entwickelt dann Rollen für diese?

Martin Casaus: Sie haben gesagt, sie entwerfen Charaktere für die Leute, die sie bereits gecastet haben. Das verwirrt mich aber etwas. Haben sie mich angesehen und sich gedacht: „Dieser Typ entführt definitiv Frauen?“ Als sie mir den Charakter vorgestellt haben, haben sie gesagt: „Du bist ein Mitglied des „Moth-Tribes“, du hast den Stolz der Azteken und du bist ein Riesenbaby, dass ein bisschen beschränkt ist.“ Ob das jetzt zu mir persönlich passt? Ich weiß es nicht, aber ich nehme es an.

W-I.de: Letztendlich bist du aber zufrieden mit deiner Rolle als Marty „The Moth“ Martinez?

Martin Casaus: Ich liebe den Charakter. In den nächsten Folgen von Staffel 3 nimmt die Story um den Charakter noch einige interessante Wendungen. Man kann diese Entwicklung richtig verfolgen. In Staffel 1 hatte man noch überhaupt keine Ahnung, was man mit mir anfangen möchte. Ich habe Leute zum Kichern gebracht. Jetzt macht mein Charakter verrückte, durchgedrehte und schon fast gruselige Sachen. Ich glaube es gibt keinen Charakter, der sich so entwickelt hat wie meiner.

W-I.de: Ich finde, Lucha Underground entwickelt sich in den neuesten Ausgaben zu einer Show mit immer mehr Aggressivität und Brutalität. Siehst du das genauso?

Martin Casaus: Es geht auf jeden Fall mehr in die psychologische Richtung und wird deutlich brutaler. Ultima Lucha 3 wird irre, das kann ich euch versprechen. Ich hab mir die Dreharbeiten angesehen und auch selbst ein Match bestritten. Es ist die Brutalität in den Kämpfen, die die Zuschauer wollen und für die sie jubeln. So war das schon immer in Lucha Underground. Aber ja, es wird auf jeden Fall brutaler und aggressiver. Wir werden sehen, wie sich das in Staffel 4 entwickelt. Generell fahren wir mit Lucha Underground immer weiter die dunkle Schiene und es macht Spaß, diese Entwicklung zu beobachten. Aber auf der anderen Seite gibt es auch Charaktere wie Paul London, die den Faktor Spaß zurück in den Wahnsinn von Lucha Underground bringen. Insgesamt wird Lucha Underground aber auf jeden Fall ein wenig dunkler und wir gehen auch mehr ins übernatürliche, was man sonst in keinem Wrestlingprodukt so vorfindet. Du wirst nie das WWE Programm einschalten und sehen, wie sich Alexa Bliss herumteleportiert. Es sterben keine Leute und sie werden auch nicht wiederbelebt. Bei Lucha Underground allerdings sterben Leute, und es gibt Leute, die von den Toten wiederauferstehen. Insgesamt kann man sagen, dass Lucha Underground immer verrückter wird.

W-I.de: Definitiv, und das macht Lucha Underground zu etwas ganz Besonderem. Man kann es nur schwer mit anderen Promotions vergleichen. Was macht Lucha Underground, abgesehen von dem Übernatürlichen, für dich so besonders?

Martin Casaus: Der größte Unterschied ist natürlich, dass wir eine TV Show bieten, in welcher es Wrestling gibt. Alle anderen Produkte sind Wrestlingprogramme mit einer TV Show. Bei den anderen Shows geht es primär um das Wrestling, da stehen überall Kameras rum, wenn etwas passiert. Lucha Underground ist eine TV Show, hier siehst du Sachen, die sonst keine Wrestlingshow zeigt. Beispielsweise hat Brian Cage letztens den Kopf von einem Typen zerschmettert. Niemals wird es sowas in der WWE geben.

W-I.de: Stimmt, das war heftig.

Martin Casaus: (lacht) Richtig. Das ganze Blut und den Mord, sowas wird es im WWE Programm niemals geben. Wir können mit diesen übernatürlichen Sachen spielen, die anderen Programme haben diese Möglichkeiten nicht. Lucha Underground kann sich in ganz andere Richtungen entwickeln, als die anderen Shows. Schau dir beispielsweise TNA und WWE an. Es gibt mittlerweile immer mehr dieser vorher aufgezeichneten Matches. Immer mehr Matches, die durch die Post-Production ihren Reiz erhalten. Zuletzt, habe ich gehört, gab es dieses Match zwischen Bray Wyatt und Randy Orton, welches komplett in einem Haus außerhalb der Arena stattfand. Und die Deletion-Matches bei TNA natürlich auch. Überleg mal: Wie kommen die auf solche Ideen? Durch uns von Lucha Underground, weil wir gezeigt haben, dass so etwas funktioniert. Die Anderen bringen es vielleicht auf eine größere Bühne, aber wir haben ihnen gezeigt, dass so etwas in einem Wrestlingprodukt funktionieren kann. Wir haben es geschafft, die anderen dazu zu zwingen, sich zu verändern. Sie machen Sachen, die früher vielleicht undenkbar gewesen wären. Und das zeigt, dass Lucha Underground etwas Gutes macht.

W-I.de: Dem kann ich nur zustimmen. Lucha Underground ist eine Inspiration für das gesamte Business. Ich würde gerne über deinen Terminplan sprechen. Ich nehme an, er ist körperlich sehr belastend?

Martin Casaus: Nicht mal ansatzweise (lacht).

W-I.de: Wirklich? Ihr zeichnet ja mehrere Shows und Matches in extrem kurzer Zeit auf.

Martin Casaus: Das stimmt. Wir haben die gesamte letzte Staffel in nur drei Monaten komplett aufgezeichnet. An den Wochenenden haben wir zwei bis drei Matches bestritten, oder manchmal nur zwei Matches und einen Auftritt, wo ich beispielsweise jemanden erschrecke. Verglichen mit 300+ Tagen, die andere Wrestler im Jahr unterwegs sind, ist unser Terminplan ein Witz. Ich habe unglaublichen Respekt für diese Leute. Aber ich kann mich nur wiederholen: Sie bieten ein Wrestlingprodukt, wir produzieren eine TV Show. Diese Medaille hat aber auch zwei Seiten. Wir sind für die Zeit der Aufzeichnungen voll ausgelastet und haben auch viel Spaß in der Zeit, aber jetzt gerade, bevor wir regelmäßige kleinere Shows veranstalten, was übrigens vermutlich diesen Sommer beginnen soll, haben wir keine Beschäftigung. Man ist quasi arbeitslos für 8 Monate bis zu den nächsten Aufzeichnungen, es sei denn man kümmert sich um seine eigenen Bookings. Es ist natürlich ein tolles Gefühl, wenn die Shows endlich ausgestrahlt werden, aber auf das Jahr gerechnet ist unser Terminplan sehr entspannt.

W-I.de: Ich verstehe. Kommen wir zu einem Lucha Underground Superstar, den wir kürzlich ebenfalls im Interview hatten. Und zwar Sexy Star. In den Shows steht natürlich eure Feindschaft im Fokus, aber wie sieht es hinter den Kulissen aus? Wie kommt ihr miteinander klar?

Martin Casaus: Sie ist ein Engel, auf jeden Fall. Was im Ring mit uns beiden passiert hat absolut keine Auswirkung auf unsere Interaktion abseits der Kameras. Wir sind sehr gute Freunde und verstehen uns sehr gut. Wir haben viel Spaß, wenn wir gemeinsam vor den Kameras stehen, aber viel mehr ist da auch nicht zwischen uns.

W-I.de: Bei Lucha Underground treten auch viele Superstars auf, die nur Spanisch sprechen. Wie funktioniert die Kommunikation zwischen euch?

Martin Casaus: Ein großer Teil wird mit Hilfe von Übersetzern gelöst. Wir haben zwar keine Dolmetscher angestellt, aber wir haben Talente wir Angélico oder Jack Evans, die beide Sprachen beherrschen und uns bei Gesprächen aushelfen. Der Rest funktioniert mit Körpersprache. Natürlich ist das ein gewisses Problem, wenn man sich gegenseitig nicht versteht und dann ein Match bestreiten muss. Ich war auch schon ein paar Mal in Mexiko bei Triple A. Die Leute dort haben kein Interesse daran, überhaupt Englisch zu lernen. Die wohnen in Mexiko und müssen das deshalb nicht lernen, das ist deren Herangehensweise. Aber dort ist es dann das selbe, Übersetzer und Körpersprache. Die Sprachbarriere ist natürlich ein gewisses Hindernis für uns, aber so ist es halt und irgendwie macht es auch wieder Spaß, dieses Problem zu lösen. Zumal diese Leute dann auch im Ring einen anderen Stil fahren als wir US-Amerikaner. Der Stil im Ring ist überall verschieden, Deutschland, Mexiko, Japan, UK, USA. Überall läuft es im Ring ein bisschen anders und mir macht es Spaß, von allem ein wenig mitzubekommen. Sprachlich gibt es natürlich überall dort Probleme, aber auf diesem Level versuchen beide Wrestler immer das Beste Match auf die Beine zu stellen. Daher ist die Sprache meist kein großes Hindernis.

W-I.de: Und was ist mit dir? Laut Wikipedia bist du mexikanischer Abstammung. Sprichst du spanisch?

Martin Casaus: Das stimmt, ich bin tatsächlich halb spanischer Abstammung. Ich bin sauer auf meine Eltern, die haben mir davon nie erzählt, als ich noch jünger war. Irgendwann habe ich dann einen Tutor besucht, ich habe mehrere Kurse besucht und spreche mittlerweile akzeptables Spanisch. Ich kann Spanisch verstehen, wenn sie ein wenig langsamer sprechen. Aber ich arbeite dran und hoffe, dass ich flüssige Konversationen auf Spanisch führen kann, sobald Staffel 4 beendet ist. Das ist mein Ziel. Zur Zeit versuche ich mich mit einigen Leuten auf Spanisch zu unterhalten, aber es ist auf Anfängerniveau.

W-I.de: Erzähl mir was auf Spanisch. Ich lerne die Sprache auch gerade.

Martin Casaus: Ach wirklich?

W-I.de: (auf Spanisch) Ja.

Martin Casaus: (auf Spanisch) Ich versuche Spanisch zu lernen, aber ich habe niemanden, mit dem ich gemeinsam üben kann.

W-I.de: (auf Spanisch) Gut.

Martin Casaus: (lacht) (auf Spanisch) Gut.

W-I.de: (auf Spanisch) Also, Spanisch ist keine einfache Sprache, aber wenn man genug lernt, dann kommt man ganz gut klar.

Martin Casaus: (auf Spanisch) Wie viele Sprachen sprichst du?

W-I.de: (auf Spanisch) Ich lerne an der Universität derzeit Spanisch und Portugiesisch.

Martin Casaus: Cool. Sind die beiden Sprachen sehr ähnlich?

W-I.de: Ja, schon. Das Vokabular gleicht sich zu 75%.

Martin Casaus: Sehr gut, sowas bewundere ich. Ich war vor einiger Zeit in Europa und ich bin ein wenig neidisch. Ich mag die USA sehr gerne, aber ich manchmal finde ich, dass wir sehr stur und dumm sind. In Europa sprechen sie alle verschiedene Sprachen, Deutsch, Englisch. In Europa gibt es so viele verschiedene Sprachen und in den USA sprechen wir alle nur Englisch. Keiner lernt andere Sprachen, vielleicht interessiert es hier niemanden. Das finde ich sehr schade und, das sage ich so wie ich es meine, Europäer sind definitiv klüger als Amerikaner.

W-I.de: Ich denke, das Problem ist, dass Englisch weltweit die wichtigste Sprache ist und in den USA lernt man diese Sprachen von Haus aus. Es gibt also keine Notwendigkeit, eine weitere Sprache zu lernen. Wir sprechen Deutsch, aber wir müssen Englisch dazulernen, denn es ist wichtig für die berufliche Laufbahn. In der Schule lernen wir dann meistens sogar noch eine dritte Sprache. In Amerika kann man natürlich dann sagen, wir sprechen Englisch, die Sprache die jeder versteht. Warum sollte man dann noch etwas anderes als Englisch lernen?

Martin Casaus: Und genau diese Einstellung finde ich falsch. Ich denke, jeder sollte in seinem Leben so viel lernen wie nur möglich. Wir hatten gerade eine kurze Unterhaltung auf Spanisch, aber ich möchte gerne fließend Spanisch sprechen können. Ich würde auch gerne Deutsch sprechen. Ich war bereits in Deutschland und habe dort absolut nichts verstanden. Deutsch, Spanisch und Italienisch, die drei Sprachen würde ich gerne lernen. Ich finde in Amerika sollte jeder versuchen mehr Sprachen als nur Englisch zu lernen. Es ist unglaublich beeindruckend, wenn jemand mehrere Sprachen fließend beherrscht. Gute Arbeit, Europa.

W-I.de: Okay, kommen wir zurück zum Wrestling. Genauer, lass uns ein wenig über die WWE sprechen. NXT erlebt derzeit einen Höhenflug durch die vielen Talente, die WWE derzeit verpflichtet. Außerdem arbeiten sie sehr stark mit dem WWN Network zusammen. Was ist deine Meinung zu dieser Entwicklung, zu NXT und dass viele Independent Wrestler in jüngster Vergangenheit WWE Verträge unterschrieben haben?

Martin Casaus: Ich bin der Meinung, dass man mit Vince McMahon und Triple H an der Spitze ein unglaublich kluges Management hat. Abgesehen davon finde ich, dass das Produkt, welches man mit NXT bietet, deutlich besser ist, als die beiden Hauptshows RAW und SmackDown. Auch wenn ich, wie bereits erwähnt, nicht viel Zeit habe, um die Produkte zu verfolgen, so sagt mir das Wrestling bei NXT deutlich mehr zu. Dort wird beinahe jeder Teil der Welt, jeder einzelne In-Ring Stil, repräsentiert. Auch die Expansion nach Europa mit Pete Dunne als European Champion [Anm. d. Red.: Gemeint ist die United Kingdom Championship] ist sehr klug. Jeff Jarrett versucht das selbe mit AAA, CMLL und New Japan [Pro Wrestling], und das ist der richtige Schritt. Die Leute in den jeweiligen Führungsetagen scheinen zu verstehen, dass nun jeder durch das Internet Wrestling aus Japan, Mexiko oder dem Vereinigten Königreich sehen kann. Und durch das Interesse an diesen Ländern müssen sie diese Shows in das eigene Programm integrieren, um relevant zu bleiben. Wenn ich zum Beispiel sehen will, wie sich zwei Wrestler im UK Stil gegenseitig aufs Fressbrett geben, was mache ich dann? Früher gab es sowas nicht in den WWE Shows. Jetzt bringen sie die Leute aus England in die Shows, dazu das UK Turnier. Das ist klug, das ist der richtige Weg. Ich denke, dass es sich für sie auf jeden Fall lohnen wird, und ich bin gespannt, in welche Richtung sich das Ganze noch entwickeln wird.

W-I.de: Ist NXT ein Ziel für dich, welches du erreichen möchtest?

Martin Casaus: Ich halte mir prinzipiell jede Möglichkeit offen, aber derzeit habe ich so viel Spaß bei Lucha Underground. Solange ich dort sein kann, möchte ich auch dort bleiben.

W-I.de: Eine sehr diplomatische Antwort.

Martin Casaus: (lacht) Auf jeden Fall. Ich habe eine besondere Verbindung zu Lucha Underground, ich bin dort seit dem Beginn von Staffel 1. Natürlich gibt es einige Punkte, die ich dort nicht mag, aber es gibt auch Sachen, die ich dort liebe. Zum Beispiel konnte ich in diesem Film mit Adam Sandler mitspielen [Anm.d.Red.: Bei dem Film handelt es sich um den auf Netflix verfügbaren Film „Sandy Wexler“], weil Lucha Underground dies zulässt und ich die Chance hatte, das Schauspielen zu lernen. Diese Option hätte ich in der WWE nicht. Zudem bin ich Geschäftsführer eines Unternehmens, das wäre mir in der WWE ebenfalls nicht möglich. Würde ich einen Vertrag bei NXT unterschreiben, so würde sich mein gesamtes Leben nur noch um Wrestling drehen. Ich müsste mein gesamtes Leben darauf fokussieren und ich könnte meinen Zielen außerhalb des Wrestlings nicht nachgehen. Wie gesagt, ich möchte mit 35 Millionär sein. Und um dieses Ziel zu erreichen, muss ich die Zeit abseits des Wrestlingringes nutzen, was bei NXT beinahe unmöglich wäre. Durch diese verschiedenen Einkommensquellen sieht es derzeit sehr gut aus, dass ich dieses Ziel tatsächlich erreiche. Also, zum aktuellen Zeitpunkt muss ich die diplomatische Antwort nehmen. Ich liebe Lucha Underground und alles andere drum herum, aber ich höre mir gerne an, was mir andere bieten können. Bei Lucha Underground bekomme ich allerdings die Chance, viel nebenbei zu machen, was mir hilft, mein Ziel zu erreichen.

W-I.de: Verfolgst du das aktuelle WWE Programm?

Martin Casaus: Ich komme nicht dazu, viel fern zu sehen. Heute bin ich das erste Mal in diesem Jahr für mehr als vier Stunden zu Hause. Sonst komme ich nach Hause und gehe einfach schlafen. In dieser zusätzlichen Zeit führe ich Geschäftsgespräche, trainiere und verbringe Zeit mit meiner Freundin, mit der ich viel zu wenig Zeit verbringe. Ich selber komme kaum dazu, TV zu sehen. Manchmal schaue ich mit, wenn meine Mitbewohner schauen. Meistens sehe ich die Großveranstaltungen oder ich komme nach Hause und der Fernseher läuft bereits, weil meine Mitbewohner schauen. Wenn ich höre, dass ein besonderes Match passiert ist oder bei Leuten die ich gerne sehe, zum Beispiel AJ Styles, dann schaue ich auch spezifisch danach, während ich nebenbei andere Sachen erledige.

W-I.de: Wenn wir über diese besonderen Matches sprechen, sprichst du bestimmt über Kenny Omega vs. Kazuchika Okada, stimmt’s?

Martin Casaus: Ich wusste, dass du das ansprechen würdest, und ja, auf jeden Fall (lacht).

W-I.de: Ich konnte nicht anders. Das 6-Sterne Match ist aktuell in aller Munde. Was denkst du über dieses Match?

Martin Casaus: Es ist großartig. Beide haben es absolut verdient. Und die beiden haben es ohne den Marktführer WWE im Rücken geschafft, ein 6 Sterne Match auf die Beine zu stellen. Ich finde, das verdeutlicht den Wert des Internets und wie sehr das Internet das Business beeinflusst. Bei Lucha Underground gibt es beispielsweise noch Prince Puma, außerhalb kennt man ihn als Ricochet. Auch er schlägt überall ein wie eine Bombe. Und das alles wegen dem Internet, denn so können die Leute ihn erst sehen. Mein Traum ist es, irgendwann einmal mit Kenny Omega im Ring zu stehen. Du bist schuld, ich habe bisher nie darüber nachgedacht, aber jetzt muss das auf meine Liste. Nochmal zum Ziel, ob ich zur WWE möchte. Anfangs ist das natürlich das Ziel eines jeden Wrestler, auch für mich war es das lange Zeit. Aber durch das Internet muss man nicht in der WWE sein, um große Wellen zu schlagen. Kenny Omega hat es großartig vorgemacht. Ich ziehe meinen Hut vor den beiden.

W-I.de: Ein großer Unterschied zwischen anderen Promotions wie WWE oder auch New Japan Pro Wrestling und Lucha Underground sind die Intergender Matches. Ein Mann gegen eine Frau, das sieht man sonst nur sehr selten. Du selbst bist bereits gegen Sexy Star und Ivelisse angetreten. Was hältst du von diesen Matches? Und von der Kritik, die diese Matches bekommen?

Martin Casaus: Sie bekommen viel Kritik, aber wie ich bereits sagte: Wir sind eine TV Show mit Wrestling darin. Erstaunlicherweise gibt es wenig Aufschrei, wenn ein neuer Avengers-Film erscheint und Black Widow jemanden schlägt, und in Folge dessen ebenfalls geschlagen wird. Wir bei Lucha Underground versuchen, die Charaktere wie Superhelden darzustellen. Außerdem bringen wir auch die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau voran, aber auf eine kluge Art und Weise. Es löst bei den Zuschauern eine komplett andere Reaktion aus, wenn ich Mil Muertes oder Sexy Star ins Gesicht schlage. Es hat eine Menge mit Psychologie und der Art, wie man die Geschichte erzählt, zu tun. Da draußen gibt es dann die Frauen, die sagen „Hey, ich kann dies und das schaffen, denn Ivelisse hat jenes erreicht.“ Oder auch „Sexy Star ist Lucha Underground Champion geworden, warum sollte ich das nicht schaffen?“. Nur weil jemand eine Frau ist, sagt das nichts über ihre Fähigkeiten aus, auch Frauen schaffen es im Wrestlingbusiness. Ich finde es gut, dass die Womens Division in der WWE derzeit einen starken Push erhält und ich denke, dass es dort irgendwann auch Matches zwischen Mann und Frau geben wird. Natürlich wird das wieder Diskussionen auslösen, aber ich denke, das ist der richtige Weg. Man muss es klug ausspielen, ich würde mich nicht einfach von einer Frau herumwerfen lassen, das ergibt keinen Sinn. Man muss vergleichen, mein Gewicht gegen ihr Gewicht, meine Geschwindigkeit gegen ihre Geschwindigkeit. Diese Faktoren gibt es in jedem Match, sie fallen bei Intergender Matches nur deutlich eher auf. Wenn man es klug löst, so wie es bei Lucha Underground der Fall ist, sehe ich da kein Problem.

W-I.de: Du hast es bereits kurz angesprochen, du bist bereits auch in Deutschland in den Ring gestiegen. Unsere Seite stammt aus Deutschland, deswegen würden wir gerne über deine Erfahrungen hier sprechen. Wie sind die deutschen Fans, was unterscheidet sie von den amerikanischen Fans? Planst du, bald wieder nach Deutschland zu reisen? Und welche Eindrücke hast du von Deutschland gewonnen?

Martin Casaus: Ich liebe Deutschland. Ich finde es sehr interessant zu sehen, wie die Menschen dort leben und ich würde wirklich gerne noch einmal dorthin reisen, lieber früher als später. Ich weiß, dass es dort mehrere Wrestlingpromotions gibt. Damals bin ich bei der Promotion von Alex Wright, NEW, angetreten. Es war großartig dort und ich würde gerne zurückkehren, wenn sie mich anfragen. Die Fans waren unglaublich leidenschaftlich, ich war zwar nur bei einer Show dort, daher habe ich nicht allzu viele Erfahrungen sammeln können. Aber was ich von anderen Superstars wie Shane Strickland (aka Killshot) oder Sami Callihan höre, ist, dass sie die Fans in Europa lieben. Mir ging es genauso, die Fans waren verrückt und das sind die Fans, die ich liebe.

W-I.de: Wir hoffen auch, die hier noch einmal zu sehen. Zum Ende würde ich dir gerne ein paar triviale Fragen stellen. Gibt es Promotions, deren Bookinganfrage du ablehnen würdest?

Martin Casaus: Prinzipiell nicht, nein. Ich würde alles vorher ausprobieren, bevor ich etwas ablehnen würde. Ich habe allerdings bereits Anfragen von eher ungewöhnlichen Unternehmen bekommen, weniger Wrestling, dafür mehr „Gear Tour“, irgendwas im pornografisch angesiedelten Bereich. Aus dem Bereich lehne ich alle Anfragen ab. Sie sind allerdings sehr hartnäckig, sie haben mir bereits angeboten, mit Maske aufzutreten, sodass man mich nicht erkennt. Aber ich habe dankend abgelehnt (lacht). Ich denke, dass dürfte die merkwürdigste Anfrage sein, die man bekommen kann.

W-I.de: Ich bin schockiert. Schnell zur nächsten Frage. Gibt es einen Wrestler, mit dem du anfangs nicht mochtest, aber den du mittlerweile sehr gerne magst?

Martin Casaus: Für gewöhnlich komme ich mit jedem gut klar. Ich bin viel beschäftigt und habe kaum Zeit, jemanden nicht zu mögen. Ansonsten versuche ich, Leute die ich nicht leiden kann, zu umgehen. Dafür habe ich keine Zeit in meinem Leben. Es ist mir auch egal, ob mich jemand nicht leiden kann. Für so einen Kindergarten habe ich keine Zeit. Generell bin ich mit den meisten Wrestlern, denen ich im Ring begegnet bin, sehr gut befreundet. Sami Callihan, Paul London, mag ich beide sehr gerne. Auch John Morrison, er hat sich erst kürzlich mit Taya verlobt. Ich hätte nie erwartet, so viele Freundschaften über das Wrestling zu schließen. Es ist unglaublich. Das macht mich sehr glücklich und stolz.

W-I.de: Das klingt sehr gut. Und wieder eine sehr diplomatische Antwort. Aber ich denke, das ist genau die richtige Einstellung.

Martin Casaus: Es gibt keinen Menschen auf der Welt, den ich hasse. Ich habe einfach keine Zeit dafür. Generell waren die Menschen, denen ich begegnet bin, immer sehr freundlich zu mir. Und ich mag sie auch alle. Natürlich ist es wieder sehr diplomatisch, aber es stimmt. Ich würde dir gerne etwas Spannenderes bieten.

W-I.de: Das ist vollkommen in Ordnung. Zum Schluss würde ich gerne ein kleines Wortassoziationsspiel mit dir spielen. Ich werde dir ein Wort nennen und du sagst mir, was dir dazu einfällt.

Martin Casaus: Ok.

Bester Wrestler der Welt: Prince Puma (aka Ricochet)
Beste Wrestlingpromotion: Lucha Underground
Lucha Underground: Sehr viel Spaß, wir haben immer eine gute Zeit dort. Hat mein Leben gerettet, ich kann so viel damit assoziieren.
Sexy Star: Intergender Wrestling
Mariposa: Sistooo
Deutschland: sehr viel Spaß
Apfelkuchen: Lieber Schokokuchen
Spare Ribs: Eher Steak, ich liebe ein gutes Steak.

W-I.de: Wenn du mit einem Menschen auf der Welt den Platz tauschen könntest, für wen würdest du dich entscheiden?

Martin Casaus: Kann ich danach zurück in meinen Körper? Denn ich liebe mein Leben, wie es derzeit ist.

W-I.de: Natürlich.

Martin Casaus: Okay, dann nehme ich Elon Musk. Er ist aktuell der Ironman der Welt. Wrestler könnte ich hier haufenweise nennen, es gibt so viele. Elon Musk oder Terry Crews. Ich habe mit Crews in einem Film zusammengearbeitet und er ist einer der nettesten Menschen, denen ich je begegnet bin. Aber ich denke, ich bleibe bei Elon Musk. Der Mann ist ein Genie. Und ich würde mir ein wenig Geld von seinem Konto überweisen (lacht). Das Wrestlingbusiness ist hart.

W-I.de: Vielen Dank, dass du dir für uns die Zeit genommen hast. Es war mir eine Ehre, mich mit dir zu unterhalten. Möchtest du deinen deutschen Fans noch irgendetwas sagen?

Martin Casaus: Zuerst einmal, vielen Dank, dass ich hier sein darf. An meine deutschen Fans, ich hoffe euch bald persönlich zu sehen. Folgt mir gerne auf Facebook, Instagram und Twitter. Ich heiße dort „Martin Casaus“ (Klick!) oder sucht einfach im Internet nach Marty “The Moth”. Nicht zu übersehen. Schreibt mir gerne Nachrichten, es dauert zwar manchmal ein wenig länger, aber ich lese sie alle persönlich und niemand außer mir nutzt meine Social Media Kanäle. Ich hoffe euch bald zu sehen, egal ob in Deutschland oder irgendwo anders auf der Welt, ich meine alle Fans des Pro Wrestlings. Ohne euch wären wir nur zwei Leute, die in enger Kleidung durch dunkle Gassen rollen. Vielen Dank an alle Wrestlingfans, dass ihr Wrestling so sehr liebt und uns Wrestler zu dem macht, was wir sind. Wir bringen uns gerne zu eurer Unterhaltung um. Vielen Dank.

W-I.de: Vielen Dank.

Martin Casaus: Danke, dass ich hier sein durfte.

Ihr wollt mehr über Marty erfahren? Kein Problem. Nachfolgend noch einige Links sowie Free-Matches:

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Seine offizielle Homepage martincasaus.com

Marty „The Moth“ Martinez vs. Ivelisse

Marty „The Moth“ Martinez, Mariposa, Ivelisse, The Mack & Jeremiah Crane vs. Killshot, Dante Fox, Argenis, Texano & Cage

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Wrestling-Infos.de is proud to present another exclusive interview. This time current Lucha Underground superstar Martin Casaus, better known as Marty „The Moth“ Martinez sat down with us and talked about his pursuits outside of the ring, wrestling shows he frequently watches, his experiences with german wrestling fans and what he doesn’t like about americans. Regular readers of out website already know our word association game, which you can also find below. Enjoy reading this interview!

If you would like to, you can also download this interview by clicking the tab „Audio“ above and following those steps there. You can also subscribe to our podcast feed, where we frequently upload more reviews of wrestling shows from all over the world and many more, in german.

W-I.de: We always start with a typical question. We want to get to know the person behind the gimmick. If you wouldn’t mind you could tell us, what you do in your spare time. What are your hobbies?

Martin Casaus: I wish I had spare time. (laughs) I’m actually a stockbroker. I own a supplement company. As well as an actor and wrestling as well as my Lucha Underground stuff. So when I say it’s been a while since I’ve had spare time, today is the first day in a very, very long time, I wasn’t joking. I really don’t get much spare time. But when I do, I spend it doing absolutely nothing with my girlfriend. It’s gotten to the point where absolutely nothing is a great day for me. So, between stock brokering, wrestling, acting and my supplement company, there is just always something going on that I need to be attending to and trying to progress it. I don’t really get much time for things like hobbies, in fact my hobbies are my careers. So between wrestling, acting and helping people with finances and feeling better with their self physically, that’s kinda been my hobbies and I turned them into careers. A lot of careers going on right now. Kinda good way to go about it though.

W-I.de: That sounds really great. Do you struggle to make ends meet? Do you struggle to have those two huge professions?

Martin Casaus: It’s definitely a problem at all times. Depending on what show I’m wrestling at which weekend, it’s gonna cut into my schedule at that brokerage firm and depending on when they want me to go do auditions or shoot movies, that cuts into that time to. It’s definitely a struggle but it’s something I’ve been able to maintain and I’ve been very lucky to do so. It’s something I thoroughly enjoy. It’s crazy it’s hazardous and it’s something that I thoroughly enjoy every second of.

W-I.de: What would you say is your priority? Would you say wrestling or would you say brokerage?

Martin Casaus: It’s gotten to the point now where helping people with their finances is great and all but I love wrestling and I love being in acting and I love helping people feel better physically and financially through my supplement company. So stoke brokerage that’s actually more like of a fourth priority in my list of stuff I like to do. I’ve done it, I almost got ten years of it, after ten years I think that’s when I’m going to cut that one loose and just focus on the three above that which is the supplement company, wrestling and movies. But it’s definitely been a struggle to make sure I keep all four of ‘em in right now. But I wanna get to ten years. I’ve done that for nine and a half. I don’t know if I’m OCD or what but I would like to have that ten years being in brokerage firm.

W-I.de: Sounds really great. You have high ambitions.

Martin Casaus: Yeah. I wanna be a millionaire by 35. (laughs)

W-I.de: Why not? Let’s go to the wrestling. How would you describe your wrestling style to readers who don’t know you yet?

Martin Casaus: Half hazard and brawling crazy. I can do a lot of technical stuff. I can do some flying stuff. In Lucha Underground everything is so pretty there, that being a little bit more natural and half hazard and brawling, it actually makes it different than other stuff you see at Lucha Underground. Everything you see at Lucha Underground is so pretty. So I try and ugly my stuff up a little bit, to just kinda make it different to what you see at Lucha Underground. I’m more of that brawler. In fact after “WWE Tough Enough” Stone Cold Steve Austin says he didn’t see me for any cool moves I was just a brawler and people connected with my character. So I kinda just mimic Stone Cold Steve Austin. He did some brawling he got a character that people are connecting with one way or the other, whether they love me or hate me. It’s something that they get a reaction out of.  So that’s kinda been my style, just brawling and making it a little more ugly than all the rest you see by everybody’s prettiness in Lucha.

W-I.de: That was already a great transition to my next question, which is: What are your wrestling role models?

Martin Casaus: I think my biggest one gonna be Shawn Michaels. It used to be Goldberg when I first started but that was literally only because he did the spear and I was football player at that time. But, once I figured out what wrestling was all about, it was all about Shawn Michaels, he was having so much fun while he was in there. That was what I wanted to mimic more than anything, just being able to do everything, because I know he was capable of so much more. But he was able to tell a story so much with what he needed to do, that it captured peoples attention anyway. He didn’t have to try do these crazy other flips like everybody does know.  So, really, Shawn Michaels and Stone Cold Steve Austin really are what stuck out to me. This is what guys I need to emulate. Shawn Michaels for the fun and Stone Cold [Steve Austin] for the character, just something to connect with. Heck Shawn Michaels looks like he had fun every single timeout there whether he is getting bumped his ass or whooped or what. He was always fun to watch. Shawn Michaels could pretty much do anything.

W-I.de: And if we would talk about wrestlers, who are still active. Is there one who inspires you very much?

Martin Casaus: (repeats the question and thinks) I haven’t seen something that caught me. I love what Finn Bálor is doing. I wouldn’t say it inspires me to be like Finn Bálor but I love what he is doing, breaking character that people are connecting to. Even on the entrance you see people doing that. I just love that character. It’s an interesting way what Finn Bálor is doing. I wouldn’t say I’m inspired to be him. I just definitely respect what he has got going on. Then I just know what that guy can work. So Finn Bálor is one that definitely sticks out to me, as some difference. But as far as inspiring to, that has always been Shawn [Michaels] and [Stone Cold] Steve Austin. I haven’t really found one on the main roster that’s like: “Hey! I’m inspired to be like that.” Except for John Cena. John Cena is actually one of the hardest workers in the industry. Whether you love or hate his character or what, his work ethic is actually what sticks out to me. John Cena would be someone I’m inspired to be just cause of his work ethics is off the charge crazy. I’ve seen him first hands, of course you see it in the vignettes that they do but John Cena is probably somebody just workethicwise, that could be something I’m inspired to.

W-I.de: Fair enough! When you started to wrestle, what was your motivation to become a wrestler. At which point you thought: “I’m going to become a wrestler!”?

Martin Casaus: I actually didn’t know it was a thing you can become. I always thought it was a group of 40 guys who travel and did TV which is essentially true, but I didn’t know about all these independent leagues. That there were schools where you could learn how to do this. So when I found out that, that there was a school where you could learn how to wrestle. I was a guy who played four sports in high school, being physical, just kind of been my life. And then after college started I created some lacrosse teams just to do something physical, but then there was really nothing physical there for me to do, like there was in high school. I turned down some scholarships from football, turned down some scholarships for lacrosse and wrestling. I just didn’t have a passion in those. And wrestling just stuck out to me, as man that would be super cool, and then I found out that I could do it. Once I found out that I could do it, I got in the ring and I was hooked. The very first second I stepped in the ring I was like, this is what I wanna do. That was day one and I was actually in a show three weeks later. Whether that be a good thing or a bad thing. I was in a show three weeks later. I had no idea the heck I was doing.

W-I.de: Many people tell story where they watched television and saw one specific wrestler and they decided to become a wrestler, too. Your path was different, right?

Martin Casaus: My path is definitely a bit different. I didn’t even see Wrestling until I was in my teens actually, so I don’t even know what it was all about. I just never really saw it and one day I saw the NWO beating up one person, there was like five of them. And for some reason, that struck a chord with me as “Hey that’s not right, that’s five people beating up one person”. That’s what actually hooked me on wrestling, it’s to want and see this one person, I don’t even remember who it was, trying to get back on these guys. I think it was like DDP or something. But that’s what got me more than anything in wrestling as “Hey, that’s not fair”. So, he needs to go back and beat them up. So i actually got in touch with the storytelling of the whole thing. I never thought it was something I was gonna be able to do until I saw that flyer for a school. And then my mind started wondering, and then once I saw that ring. That’s it, that’s what I want to do. There is no moment as a fan that said “Man, I wish I could do this”. I just thought it was super cool. I just never even thought in my brain “Hey is this something that’s able for people to do if they work hard enough”. So, there was never really something as a fan to do it, but I have a little different path, but hey it worked out for me. I’m doing pretty well on myself right now.

W-I.de: So let’s talk about your first match. As far as I’m informed it was in 2003. Is that correct?

Martin Casaus: That’s right.

W-I.de: So were you nervous at this time and how did it feel to perform in front of a public audience for the first time?

Martin Casaus: I was petrified. It was three weeks after I first learned  about that there are schools in wrestling. That was probably a little bit to early for me to go in there but hey, learn by trial by fire I guess. So it was three weeks after I took my first bump inside the ring, first time I got in there. I was lucky enough, where I was wrestling one of  my best friends from high school. So I was more excited than I was nervous. I just wanted it to look good and I knew either way I’d have some fun. And I did some backyard wrestling with the same guy I wrestled before. Just this is the first time in the ring together in front of everybody. So I was actually more excited to just beat up my best friend, then more nervous just to screwed it up though. Actually, I got pretty lucky in that aspect. I wrestled this guy a million times in the backyard, which I don’t encourage backyard wrestling, but a lot of people started out that way. So, I was more excited really than nervous.

W-I.de: So in the independent scene it’s always very hard to set foot in the game, so when you first started, were you struggeling to come into the scene and do you have maybe an anecdote where your private life and your career as a wrestler collided?

Martin Casaus: Really it started colliding when I found out that I could travel and there’s more than wrestling where my hometown is. That’s what I had to start taking work off and doing wrestling trips, making 8 to 12 hour drives. That’s when were was that collide between what I want and what I really were doing at that point. The wrestling scene has always been a tough one to make it and really, I usually live off by a phrase “attitude is everything”, as far as if you want something go out and get it. And if you want wrestling it’s gonna be hard as hell. Your attitude, if you say, it’s too hard to do, then that’s what’s gonna happen. If you say “I’m never gonna make it in wrestling” that’s what’s gonna happen. If, you say “I’m going to make it in wrestling”, that’s what’s gonna happen. So your attitude is everything.  You’d be surprised how strong your brain is and whatever you say to yourself usually is true. So if you say you’re gonna fail, you’ll fail. You say you’re gonna win, you gonna win. So I just told myself the whole time that I was going to keep doing what I’m doing. I’m gonna make it in wrestling and see what happens, and that wasn’t clear enough but I was seeing what happened. I was progressing in wrestling. And then finally I learned how strong the brain was by just saying “I’m gonna make it in wrestling”- And it’s obviously gone well, so it’s not really an anecdote, but it’s a phrase that I lived my live off which is “Attitude is everything” and what you put out there you’ll receive. That’s kind of what is my mantra I lived off my entire life.

W-I.de: Let’s talk a bit about your past as well, because in 2007 you had a tryout at the WWE and then in 2011 you were part of Tough Enough. How are the things going around there at WWE and what did you learn in that period of time, some memories you took with you?

Martin Casaus: It was fun because, like I said “Attitude is everything”, and if I wanna make this so I did anything that I could to make this. The WWE at that time and still never really comes to Utah, where I’m from. So I had to fly myself to the next state or three states over and just fly myself on my own dime just to be seen in front of them. It was fun, there was one memory that stuck out to was The Big Show. I did something in California. I went out there for California. And The Big Show saw me, I said Hi to everybody. Then they went to Colorado and then they went to Texas. I flew myself to Colorado, which is close to me. Then I flew myself the next week to Texas. I said Hi to The Big Show again, this is the third week in a row. And he is like “Didn’t I just see you in Colorado?”. I say “Yeah, I was there”. “But didn’t I see you the week before that in California”. I said “Yeah yeah yeah”. “Wait, so where are you from. Are you from here in Texas?”. I’m like “No, I’m from Utah.” – “Wait, you’re from Utah and you went all three different places” – “Yeah, I flew myself in. I just want a chance to the city”. And he grabs me and says “Follow me”. He takes me into the office and this is The Big Show. I haven’t had any  action of interaction to them all except for Hi and Bye. He pulls me in there and says “Hey, this guy flew himself in to the last three different states in the last three weeks and he doesn’t live in either of them. Give this guy a tryout right now.” – “Oh, okay.”  And then he took me to John Laurinaitis, everybody knows Laurinaitis because while his time on TV there. He said “Okay, yep, come here kid I put you in a tryout.” I said “Cool” and so that I thought was very nice of The Big Show to just take a guy he saw working hard to be there and give him a shot. So I went down there to Florida. One of my first memories to go down to florida was, it was just, like, my first time flying by myself it was all on me. My first memory, when I got to the hotel, I was nervous. Like ok I just gotta go to the hotel, relax and then I opened the elevator door and there was Dusty Rhodes, walking out with that big Dusty Rhodes smile you see on TV and he has a beautiful girl on each arm. (laughs) So I was like ok we are here at the WWE. Ok love it. So I went up there and that completely took away the nervousness. Just him being dusty. Just took away everything and I was super stoked. It was a fun time, it was actually the first time David Otunga, that was his tryout as well, so we did matches. They were showing David Otunga how to run the ropes and how to do things. It was his first day in the ring. It was fun. It was definitely a lot less structured than it is now with the “WWE Performance Center”, but that was one of my first experiences with the WWE, was that first tryout, it was a fun time. We gotta see kinda what that system at that time was. And it definitely got a lot more structured now with the Performance Center. But there was some fun times and I was really nervous until I saw dusty Rhodes come out with a beautiful girl in each arm and I was like “Yup ok I wanna do this for sure”, cause if Dusty is bringing this two girls with him…
So… Dusty Rhodes Baby!

W-I.de: I really appreciated the John Laurinaitis impression you did!

Martin Casaus: That was horrible. (laughs) I sounded a little bit like John and a little bit like Austin so… (laughs)

W-I.de: Let’s talk about Lucha Underground because that’s what essentially made you famous, right?

Martin Casaus: I’d say WWE Tough Enough or Lucha Underground. But the Lucha Underground thing is what’s securing me so yaa..

W-I.de: What were the circumstances under which Lucha Underground came to you? Did they come to you or did you apply at a job at Lucha Underground? How do things work?

Martin Casaus: Actually it was about a year before Lucha Underground even had a name. The executive producer Eric van Wagenen came up to me and said: “Hey. I know I worked with you during your time at WWE Tough Enough. How you have been. Blablabla. We are working on a show and we are gonna bring Lucha Libre to America, are you interested?” I said: “I have no idea what it’s going to be.” He says: “Neither do I.” I said: “Sure I’m interested.” So this was a year before Lucha Underground even had its name. And then a year went by, they were still trying to secure everything. I just kept in touch with them saying: “Hey, I’m still interested. Don’t forget about me.” And then I finally got the call. Someone called me and said: “Hey, we gonna call ourselves Lucha Underground. We gonna shoot this on the first day, come on down!” I said: “Ok”. So I flew down to California, and I got very lucky because of WWE Tough Enough, I got on Lucha Underground. It’s definitely a huge helper, I didn’t have to tryout or anything. All they knew is that they wanted me on their show. They had no idea what the heck to do with me. The just knew I’m gonna be entertaining in some fashion. They brought me in originally as a comedic relief, to make people laugh. And that’s where you hear rumors like, hey maybe this guy could be Mil Muertes, hey maybe this guy could be a magician, hey maybe this guy can.. whatever. They just wanted me to be on there, but they had no idea what to do with me so it was quite interesting at the very beginning.

W-I.de: You talked about the magician gimmick, that’s what I wanted to ask you anyway. In the internet you find those rumors, that you were supposed to be under the mask of Mil Muertes or to have this magician gimmick, what can you tell about this. And why did you end up playing Marty “The Moth” Martinez?

Martin Casaus: I was originally going to be Mil Muertes, I didn’t find that out until halfway trough to season 2. They never told me, but when Ricky Banderas came in from Triple A, they give him the idea. I actually wrestled him as The Maginificent Marty the magician gimmick in his very first match being Mil Muertes. I don’t know if they saw us standing next to each other and said: “Ok this guy looks like a better baddie than that guy!”, or what. But they actually didn’t even tell me that I was supposed to play Mil Muertes until season 2. As far as The Maginificent Martin, they had no idea what to do with me. They just wanted me to make people laugh, I was actually walked out by the Beautiful Brenda, which is now the girl whose walking out Famous B all the time. And we did one match with it, the only direction they gave me was: “Hey, just go out there and make us laugh, we don’t care what you do, just make us laugh and entertain us.” I said: „Ok.“ I actually was wearing a shower curtain. I almost wore a shower curtain out there. Because the first thing I think about when I see a magician is the top hat, the bow tie, and the cape. For some reasons, that’s what I think about when I see a magician. And so am I like, „Alright do you have any of these?“ They said: “No. But we have a bow tie.” – “Can I have a cape?” – “Well we don’t have any capes.” – „Ok you are the wardrobe department. Do you have anything that you make gear out of?” – “No, we don’t have anything that we make gear out of.” – “But you are the wardrobe department, how do you not have anything you make gear out of. Do you just abracadabra and there is gear?“ And they said: „No, we just make it out and than we bring it here.“ – „Ok, well there is a shower curtain standing right there, can I wear that?“ – „No you can’t wear a shower curtain!“ – „Well, I need a cape, so I’m gonna wear a shower curtain.“ – „Ok. Fine so wear a shower curtain.“ I took the shower curtain and put it around my neck and I had my cape. Five minutes before I go out there I think: „So what am I gonna do to make these people laugh. I have no idea, I don’t know any magic tricks.” And then abracadabra they end up having a cape for me all of a sudden so I didn’t end up wearing a shower curtain. I wish I kinda did, ‚cause that would have been a story. But I went out there, I wrestled Mil Muertes and you can actually see this easter egg – if you are watching this podcast – you can actually see the Magnificent Marty in episode 3 of season 1. He never made air, except for episode 3 season 1 in highlights of Mil Muertes. So you can actually see Marty The Moth as Magnificent Marty in that episode. So, easter egg for this podcast here. They said: „Get out there and make me laugh!“ I did great making them laugh, but something just didn’t connect. They asked: „How do you feel about that character?“ – „Honestly. I think the character was kinda retarded but I will do it if you want me to do it.“ They said: „Well if you don’t like it, we’ll think of something new.“  I said: „Cool.“ So I went out there and wrestled one more time. And actually gave myself a concussion and was out the rest of season 1 and that’s why you don’t see me in season 1 at all.

But another thing of my life, sorry, I’m talking and talking, but it all goes into your question. Another thing that goes into my life is that, everything happens for a reason. I broke my ankle on „WWE Tough Enough“. If I would have won Tough Enough I have no idea what would have happened to my career. But, because I broke my ankle on Tough Enough I had very good relations with Eric van Wagenen and that got me on Lucha Underground. So I broke my ankle, so it got me on Lucha Underground. Awesome. Well for this one I got a concussion. I was gonna be a magician. I couldn’t wrestle for three months which was all season one, that they were filming. Then when I came back, after those three months they said hey we came up with this Marty „The Moth“ Gimmick. I said: „Ok, sounds better that a magician.“ So that’s kinda how Magnificent Martin came up and crashed down burning all within like two weeks of Lucha Undergrounds filming. That’s how Lucha Underground came to me. That’s how Mil Muertes was going to be a thing. I dunno if they just saw me and thought he is not bad ass looking enough. But I’m very glad I’m not Mil Muertes. I feel like I would be a horrible, horrible Mil Muertes. What do you think? Think I’d be a horrible Mil Muertes?

W-I.de: I dunno. I think the actual Mil Muertes is fitting.

Martin Casaus: I think Ricky Banderas is doing a beautiful job as Mil Muertes. He is a great guy to play a bad ass. I just couldn’t. It would be hard for me to do it on TV all the time. Steve Austin told me: you want your character to be an extension of you times ten. And I think Marty „The Moth“, minus the illegal kidnapping and torturing of women, that guy is a character of me. An extension of me times ten. So I feel like it worked out very beautiful for me and my career.

W-I.de: At Lucha Underground, do they cast people for roles or do they cast people and then give them roles?

Martin Casaus: Well, they said that they make the characters for the people they cast. Which I’m confused. I don’t know what part of Marty “The Moth” they saw come out of me. I don’t know if they looked at me and said: “He is definitely a person that definitely kidnaps women.” I don’t know where they saw that. Literally the first thing they came up to me when they said Marty “The Moth” was: “Hey you are part of the moth tribe. You have aztec pride. That’s just kind of your mantras: your aztec pride, your moth tribe, and you are a big kid whose really not there on top.” So I don‘t know how that fits me personally but I will take it. Whatever. They cast the roles for the people they put them in. So I don‘t know how everybody feels about that but whatever, ok, I take it.

W-I.de: So in the end you are pleased with your role as Marty? It’s alright for you?

I 100% love the character. You are going to see in season 3 the next several episodes and the way we finish out season 3, you‘re going to see this character evolve even more. You can see this character in season 1 where they had no idea what to do with me. I was just there to make people laugh. I went in there got whooped around. I made people giggle and you see my character now doing the most insane, very creepy and almost scary kind of things. I feel like season 1 Marty „The Moth“ has seen the biggest character evolvement to season 3 now. It’s a huge storyline. I don‘t think any character has progressed like my character.

W-I.de: Would you say that Lucha Underground is developing in a more agressive and brutal show through out the seasons? Because I think that’s the direction they are taking. When I watched the recent episodes, I thought it’s getting a lot more heavy.

Martin Casaus: It’s going to get a lot more psychologically heavy. It’s gonna get a lot more physical. Ultima Lucha 3 is going to be crazy. I was there. I watched them film. I wrestled in it. It is the violence that people look for and cheer for, every single time there at Lucha Underground. It definitely takes a level up. And we’ll see how this continues on in Season 4, but definitely we’re getting into a darker, darker place with Lucha [Underground] and it’s fun to watch. But then you have these characters like Paul London, who puts back the funny into the craziness of Lucha Underground. So we’re definitely getting darker and definitely getting a little bit more into the supernatural stuff that you don’t see anywhere else, because you can’t go to the WWE and see Alexa Bliss teleporting places. You can’t see people die, you can’t see people turning back to life and in Lucha Underground we have people who’ve died and people and people come back to life. So definitely we’re gonna see a lot more craziness in Lucha [Underground].

W-I.de: You’re absolutely right, because I think Lucha Underground is really special. You can’t compare it to other promotions. Except from the supernatural stuff, what would you say is the thing that makes Lucha Underground so special?

Martin Casaus: I believe it’s because we’re a TV show with wrestling in it. Versus the rest of the programs are wrestling programs with a TV show. Like I said, theirs is a straight up wrestling show, that just happens to have a camera back there when something in the Backstage goes on. And everything is evolved around the wrestling. Here it’s a TV show. We just had Brian Cage explode that guys head. You’re never gonna see someone’s head explode in WWE. There is literal blood, guts in the last episode of Lucha Underground.

W-I.de: Yeah, that was pretty extreme.

Martin Casaus: (laughs) Exactly, you’re never gonna see that in the WWE with this blood and guts like that and somebody literally be killed. We’re a TV show with wrestling in it versus the opposite way. So we can play with these supernatural things. I know, you said beside those supernatural things. But because we’re a TV show with wrestling in it we just have so much more to play with and so much more that we can do versus just a wrestling show that actually has a TV program. I think we have a lot more we can play with. We can evolve a lot more than they can. If you notice TNA, WWE. Now you’re seeing a lot more post-production stuff. You’re seeing people that have pre-taped matches. I heard there is a match between [Bray] Wyatt and Randy Orton that was all in a house or something. And then the Deletion-matches are all pre-taped and stuff like that. Stop there: Where do you think they’re getting these ideas? Because what we’re doing at Lucha Underground is working. So, they granted those things maybe more success, maybe they weren’t. But then that’s made because of the success of Lucha Underground. I think they’re having to force themselves to evolve and try new things that they normally wouldn’t have done back in the day. And I think that’s a huge testiment to what Lucha Underground is doing.

W-I.de: Yeah, I would say so. It’s an inspiration for the whole business. But I wanted to talk the schedule of Lucha Underground as well. It’s physically exhausting, I would guess.

Martin Casaus: Not in the slightest. (laughs)

W-I.de: No? Because it’s many shows in a short period of time.

Martin Casaus:  Exactly, so we shot last season in a series of three months. Every other weekend we were wrestling and then we do probably two to three matches a weekend or like two matches and like an appearance where I come out and scare somebody. So, that is nothing compared to 300+ days on the road. I have mad respect for those guys, but again: They’re a wrestling product, we’re a TV show. It’s a good and it’s a bad thing because that’s three months of fun shooting that we’re there, we’re always working but currently until we start touring which is rumored to this summer that means we’re off. Not working for 8 months unless we’re finding our own bookings. So it’s very ambiguous schedule, it’s a fun payoff when the show’s up on-air. But the schedule is definitely not taxing in the slightest at all.

W-I.de: Alright! I wanted to ask you about Sexy Star because we recently had an interview with her as well. On screen there obviously is this animosity between you guys and I wanted to know how the things are off screen. How is your relationship to her?

Martin Casaus: I think she is a sweetheart. She is definitely a sweetheart. What we got going on in the ring has no effect really on what’s going on in the backstage. But we’re having a blast, she’s very friendly with me. So very friends, very good friends and that’s it. We just have fun when we’re on-screen together, and that pretty much sums up kind of our relationship there.

W-I.de: And how does the communication work at Lucha Underground? Because you have all those spanish-speaking guys?

Martin Casaus: A lot goes through interpreters help. They don’t hire any interpreters but guys like Angélico are very fluent in both, Jack Evans is fluent in both. But a lot of you can kind of say through body motions and through interpreters. It definitely puts an element that makes it a little bit more difficult. I’ve been doing some Triple A stuff over in Mexico as well. Those guys don’t care to learn English. They’re like I’m in Mexico so I don’t care to learn English, but it’s kind of the same thing. We kind of use interpreters, kind of use someone who can speak both, and we kind of use body language. What do you think about this? and then you kind of mimic it out And how do you feel about that?. It’s definitely an extra layer of difficulty that comes about and I think it’s kind of fun. And it’s also very fun because they’ve also experienced a lot different of a style than what I’ve in America or what I’ve seen in Germany. Or what I’ve seen on my travels, Mexico has a completely different style than anywhere else. Mexico is different, Japan is different, America, UK, they all have these different styles and so it’s very fun. The language barrier is definitely an issue, but if you work hard enough at it and I believe when you’re at this level everyone wants to have the best match that they can. It makes it pretty easy and two people really want to make it happen for each other.

W-I.de: And what about you? Do you speak spanish? Because I think your Wikipedia article says that you’re of mexican descent.

Martin Casaus: I am. I’m actually half spanish. My parents never taught me when I was younger and that makes me very mad at them. So I actually hired a tutor, I’ve taken multiple classes. I can speak okay spanish. If they slow down on their speech, then I can understand. But I’m getting there, so hopefully by the time season 4 is over I’ll be able to have fluent conversations in spanish. Right now I’m having some conversations in spanish but it’s very basic. So I’m learning and I’ll get there.

W-I.de: Tell me something in spanish, because I learn it as well.

Martin Casaus: Oh really?

W-I.de: Sí sí.

Martin Casaus: Estoy tratando aprender español pero no personas de practicar con…

W-I.de: Ah Bueno.

Martin Casaus: (laughs) Bueno.

W-I.de: Bueno, español no es una lengua tan fácil, pero si se practica suficiente puede hablarlo.

Martin Casaus: Cuantas idiomas tú sabes?

W-I.de: Estoy aprendiendo español en la universidad y también portugués.

Martin Casaus: Very nice. Are they very similar together, portuguese and spanish?

W-I.de: Yeah, sure. It’s really close, I think they have 75% of the same vocabulary.

Martin Casaus: That’s very nice. I definitely respect that. I was in Europe just a little bit ago and I am almost jealous. I feel like americans – I love America – but I feel like we’re stubborn and we’re stupid. When I go to Europe, they’re speaking german, then they’re speaking in english. You have multiple languages and America, they just don’t teach that or they don’t care. I’m sad for America and europeans are definitely smarter than americans and I’ll say that straight up.

W-I.de: I think the problem is that english is the most important language and you learn that as your mother tongue, so there is no need to learn another language. Because when we speak german, we do have to learn english, it’s essential for the jobs. And then in school you always learn a third language. That’s what’s about in Europe. But I think when you’re in America you just know english and why would you learn another language?

Martin Casaus: See, and that’s sad I think. I feel like everyone should try to learn as much stuff as they possibly can. I want to learn spanish so that I could speak fluently. Like we just had a little conversation there but I want to be able to learn to speak to you in spanish. I’d love to learn german. I went to Germany and I had no idea what they talked about. I would love to know a little bit. I’d love to learn german, spanish and italian. I’d love to learn those three languages. I just feel like it’s sad, in America everyone should want to learn more languages. And everytime I go to Europe I’m so impressed when people have multiple languages and just bounce back and forth. It’s super impressive to me, so well done Europe!

W-I.de: Alright, let’s get back to the wrestling. Let’s talk a bit about the WWE. We have NXT which became really big because of the search for talents that WWE practices and they also work with the WWN Network. So what do you think of this development, like NXT and that you have wrestlers from the independents on there and how it developed over the last years?

Martin Casaus: I think, Vince McMahon and Triple H, put their minds together you have very very very very smart management. I think the product in NXT is far better than what you see on RAW or SmackDown. The wrestling’s better, there’s so different styles that’s shown and a lot of the world is represented in NXT. As well as they’re branching out and having a European Champion whether that be Pete Dunne. I don’t get the chance to sit down and watch a lot, but from what I’m hearing with these expansions, I think they’re very very very smart. I see Jeff Jarrett trying to do the same thing with AAA, CMLL and New Japan. I think now people are understanding that because of the internet you can see wrestling in Japan, you can see Mexico, you can see what’s happening in the UK and so therefore they’re going to need to integrate that into their product in order to have a complete product. Because if I want to watch people beat the crap out of each other and do that beautiful chain-style of the UK. We were used to not be able to see that in the WWE. Now they bring in those people from the UK and doing the UK Tournaments and doing stuff like that. They’re very smart. I think it’s a very smart move on their part and I think it’s gonna work out very well for them. So I’m kind of curios to see how that’s gonna play out.

W-I.de: Would you say that NXT is a goal for you? A goal which you would like to achieve?

Martin Casaus: I always leave the doors open but I’m having so much fun at Lucha Underground, that as long as the doors of Lucha Underground are open I want to keep waving that flag.

W-I.de: A diplomatic answer.

Martin Casaus: (laughs) Very much so. It’s just, I was here at the beginning of Lucha Underground. It definitely has its crux that I don’t like, it definitely has stuff that I do love. But I was able to do this Adam Sandler movie because of Lucha Underground and because I was able to practice acting. I wouldn’t be able to do acting scenes like I do in Lucha Underground in the WWE. I love doing acting stuff. I wouldn’t be able to pursue like my supplement company that I do as well. I wouldn’t be able to do these other pursuits that I love besides wrestling. If I were to go to NXT it would just be wrestling and that would be my focus of life. Where with Lucha [Underground] I can focus on these multiple facets of things and like I said, I have that goal of millionaire by 35 and I wasn’t joking. So by opening up these other income streams that I’m doing and working on them, I am looking very good at hitting that goal. And if I was to go and just make wrestling itself just a focus in my life and taking all my time on just that one, I don’t think I’d make that a possibility. So right now I’m gonna have to go with the diplomatic answer. I just love Lucha Underground right now. My doors are always open for opportunities to hear what they would say but Lucha Underground just gives me the ability to do all this other stuff that I like to be able to do as well and to hit that goal I’ve set myself by 35.

W-I.de: Nice. But do you follow the current WWE product?

Martin Casaus: I don’t get a chance to watch a lot of TV all. Like I said, this is the first time I’ve been home. I think since the beginning of this year for more than just like four hours before I go to sleep and when I’m home for more than four hours I’m doing business meetings, I’m working out, I’m hanging out with my girlfriend that never sees me. I don’t get a lot of chance to watch, sometimes I have roomies that watch the product relentlessly. So that’s when I get to watch it, is usually at Pay-Per-Views or when I come home and it’s already on because of my roommates. So I’ll get to keep up with a lot of it. Really when I hear matches that blow people’s minds, that’s when I go and look it up. Or I have certain people that I love to watch wrestling, guys like an AJ Styles. That if I hear a great match had happened sometimes I’ll try and pull it up while doing other things.

W-I.de: When you talk about those great matches, are you talking about Kenny Omega vs. [Kazuchika] Okada maybe?

Martin Casaus: I knew you’re gonna bring that up and absolutely. (laughs)

W-I.de: I had to. It’s just so recent. The six star match, I got to ask. What’s your opinion on that?

Martin Casaus: I think that’s fantastic. I think that they both deserve it. I love the fact he’s made a six star match and made such a huge impact on wrestling without having the powerhouse of the WWE behind him. So I think that even more proves the value of the internet and the internet is doing to wrestler’s ability. If they don’t have to be at the WWE to make a huge statement for themselves. We have guys like Prince Puma and Ricochet; they’re making huge waves everywhere. And it’s really because of the internet and people being able to see him, so I love the fact that Okada and … I really want to get Omega in the ring one day. That’s one thing. You just made that I’ll put that on my bucket list. I didn’t even think about ‚till now. Yeah, you just put Omega on my list right now. That’s your fault. I think it’s great. And I think it’s great like I said what you said about the WWE, is that a goal. That’s usually when people start wrestling, that’s usually people’s goals to get there. And it was for me for the longest time. But with the internet now, look at all these people making waves, just crazy amount of waves, without the powerhouse of the WWE. So it’s possible and it’s great. And Kenny Omega has done it and he has done it in a fantastic style. Props to them, good for them.

W-I.de: When we talk about WWE or maybe New Japan [Pro Wrestling], one thing they don’t have are those intergender matches you have at Lucha Underground, where a man and a woman step foot in the same ring. And you did this as well, you faced Sexy Star and I think Ivelisse as well. So what’s your opinion on those matches, because they get a lot of criticism, I think.

Martin Casaus: They do. But I think that goes back to we’re trying to do a TV show that has wrestling in it. Because you don’t see a whole lot of controversy when the Avengers comes out and when the Black Widow punches somebody in the face and she gets punched back. There was some criticism but it wasn’t like it is now where people are like “You shouldn’t do that”. We’re trying to portray characters of Lucha Underground as super heroes. And it also stands up a lot for women equality because we’re trying to do it smart. If I was to punch a girl up in the face that’s gonna make a complete different reaction as when I was gonna punch Mil Muertes in the face. So it has a lot to do with psychology and just kind of knowing what you’re working with to tell a great story. People are controversial, yes. But then also there are some women out there saying “Hey, I can actually do anything I want because Ivelisse went out there and did this”. Or “Sexy Star went out and won the Lucha Underground Title, why can’t I do that?”. So it says a lot to women as well as “Hey, you’re a woman and you wanted to be a super hero like on TV the go and try it.” Do it. Just because you’re a girl doesn’t mean you can’t make it in wrestling. I love that the girls are being more featured in the WWE and I think that eventually maybe they’re gonna have intergender matches. But I think that will be a lot of controversy. Maybe they won’t. I kind of hope they do. But again, that’s something they have to play very smart with to make it look good, because I’m gonna let a girl pick me up over their head and slam me. They’re gonna have to use their weight versus my weight, and their speed versus my speed. They have to play into these other factors that are there in other wrestling matches but very very very more apparent when it’s a girl versus a guy. Just have to be smart the way you do it. I think it’s fun that it makes enough controversy and I think that Lucha Underground is doing it the right way.

W-I.de: Yeah, sure. So I think you had a match in Germany as well. So of course we are from Germany so I want to ask you some things about the german fans. How are they? Are the different from the Americans? Or do you have any plans on coming back to Germany? What were your impressions with Germany as a country?

Martin Casaus: I love Germany. I love history so I just love go to Germany just seeing ways that people live. I loved it there and I really want to go back. I’ve got to go back sooner than later. I know there are multiple places there that have some great wrestling. I went to Alex Wright’s promotion NEW and I had a blast there and I would love to go back there as soon as they’ll have me. I would love to go back, the german fans were great. I was there for the one show so I didn’t get a whole lot of experience to see different ones, just the people on that show. But from what I’m hearing is the UK, Germany, from what I’m hearing from Shane Strickland who is Killshot and from Sami Callihan is they love European fans. I had the same experience when I was there, I think the fans were crazy and that’s the fans I love. Hopefully I will be back very very soon.

W-I.de: We hope so as well. Maybe at the end we can make those trivia questions, where I say some random things like, is there any promotion whose booking request you would decline?

Martin Casaus: I’ve seen these places. There is not a wrestling promotion I would decline, honestly, I would check it out first. I bit hit of a lot to do these kind of custom things. That really aren’t wrestling it’s more gear tours sexual things. I’m getting a lot of offers on that and I’ve declined all of those. Not really a wrestling promotion but there is wrestling in it and this gear tours are a different audience. Don’t need to tap into right now. So, just those ones. I had a lot of those. And then, they are very persistent. Some of them were saying, that they can put a mask on me and I could do this sex act no one will know. I was like: „No! I’m good. I’m doing just fine. But thank you.“ (laughs) The weirdest requests you get.

W-I.de: I’m shocked. Another question. Is there any wrestler whom you did dislike at the start but now are very good friends with?

Martin CasausI usually pretty much like everybody. I’m so busy and I just don’t have time to not like somebody. I rather try to avoid someone when I don’t like him. If they are a jerk, I stay away from them. I don’t have time for that negative stuff in my life. I just hang out with those, I wanna hang out with. If they don’t wanna hang out with me and if they wanna hate on me, cool. Go hate on me over there. I don’t have time for your shhhh.. crap. I actually become good friends with most of the people that I wrestle with. Sami Callihan, I love Sami Callihan. Paul London, I love Paul London so much. (laughs) Strickland has become a great friend. I just become good or great friends with a lot of people. John Morrison he just got recently engaged to Taya from Lucha Underground, so congratulations to him. I made great connections through wrestling, as when I first started I never dreamed of. It’s been a blast. I don’t have time for the negative people, who hate on me. I tell people to write me on social media when it’s someone who is like „You suck“ I just skip by it. I don’t have time to deal with crap. I just don’t have time for negative people. I don’t wanna hang out with them. But I had great experiences and I took great friends out of this wrestling life that I had. I’m very happy and proud of.

W-I.de: That sounds nice. Again, very diplomatic answer. But I think that’s the right attitude. 

Martin Casaus: Yeah. I just have not one person that I hate right now in the world. I wish I was like, actually, I don’t wish I was like, it’s pretty frickin‘ fun to not hating people. I just don’t have time for gossip. Generally people have always been pretty nice to me. I never had to deal with a lot of jerks. I just don’t have anyone I hate right now, or dislike. I just like everybody. It’s very diplomatic but it’s very true at the same time. I just don’t have time for it. Wish I could give you something juicier.

W-I.de: No, no. It’s alright. Maybe a short word association game? I give you a word and you tell me the first thing that comes to your mind.

Martin Casaus: Ok.

W-I.de:
Best wrestler in the world:
[Prince] Puma (aka Ricochet)
Best wrestling promotion: Lucha Underground
Lucha Underground: Fun, good times, saved my life, love it. So many associations with that one.
Sexy Star: Intergender wrestling
Mariposa: Sistooo
Germany: super fun
Apple Pie: chocolates prefered
Spare ribs: steak, I’m not a rib guy, I love go with my steak

W-I.de: If you could switch places with one human being in the world, which one would it be? 

Martin Casaus: Do I get to switch back. Because I kinda love my life right now. So, can I switch back after?

W-I.de: Yeah. Sure!

Martin Casaus: Ok. I would say Elon Musk. That man is the ironman of the world right now. Wrestlers probably dozens, they all have great things. Elon Musk or Terry Crews. I did a movie with Terry Crews and he is one of the nicest guys in the entire world. But I think I still would go with Elon Musk. Elon Musk learned so much, he is just the ironman, he is a genius. If I could pick his brain for that time that I was him then „Heck yeah!“ And I wouldn’t mind sending some money my way, too. (laughs) Wrestling is hard like I said.

W-I.de: Thank you for your time and this amazing interview. It was really great, a real pleasure to talk with you. Do you have any last words for your german fans?

Martin Casaus: First off: Thank you very much for having me on here. Always a pleasure. Send me this I send it to everyone on my network. German Fans: I hope to see you very soon. Follow me on Facebook, Instagram and Twitter at Martin Casaus, if you can’t spell it, it’s C-A-S-A-U-S or look for Marty „The Moth“ in the internet, you find me. Write me a message. It takes a while but I will get to ‚em. I read every single message myself. There is no one else writing about my social media but me. So, please send me a message, follow me, and I hope to see you all very soon in a ring near you. Thank you all of you, whether in Germany or just a fan of Pro Wrestling. Without you guys we really are two guys rolling around in spandex in a dark alley. Thank you wrestling fans for being fans of Wrestling and making it that we live the lives that we live. Killing ourselves for your entertainment. Thank you wrestling and really, that’s all I had to say.

W-I.de: Thank you!

Martin Casaus: Thank you very much for having me.

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2 Kommentare für Wrestling-Infos.de Exklusivinterview mit „Lucha Underground“-Star Martin Casaus (aka Marty „The Moth“ Martinez) – auch als Podcast-Interview zum Download oder auf Youtube

  1. CM Funk sagt:

    Tolles Interview! Habe es mir gleich angehört und fand Marty sehr symphatisch. FritzJenkins hat seinen Job sehr gut gemacht! Respekt für das trilinguale Interview! Freue mich dadurch noch mehr auf die nächste Staffel.

    (9)
  2. Phi Lip sagt:

    Gibt es Hoffnung das es The Shild vielleicht bald wieder geben wird ?

    Weil Seth hat erst Dean geholfen und dann Dean Seth

    (1)

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