Fallout zum kontroversen UFC 208 PPV: Hätte Germaine de Randamie für ihr unsportliches Verhalten bestraft werden müssen? – Wurde Derek Brunson von den Punktrichtern betrogen? – Weitere Post-Fight News

geschrieben am 16.02.17 von Buwistick

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Am vergangenen Samstag präsentierte uns die Ultimate Fighting Championship mit UFC 208: Holm vs. De Randamie den ersten Pay Per View des Jahres 2017. Diese Veranstaltung, welche im Barclays Center in Brooklyn, New York über die Bühne ging, wird definitiv als eine der kontroversesten UFC Veranstaltungen aller Zeiten in die Geschichte eingehen, denn allein schon in den beiden Main Events gab es mehrere diskussionswürdige Vorfälle und Entscheidungen. Wir möchten nun in unserem Fallout nochmal etwas ausführlicher auf die Geschehnisse dieses Kampfabends zurückblicken. Bereits hier berichteten wir über die Ergebnisse von UFC 208: KLICK!

Hätte Germaine de Randamie für ihr unsportliches Verhalten bestraft werden müssen?

Im Main Event des Abends schlug die Niederländerin Germaine de Randamie (7-3) die ehemalige UFC Women’s Bantamweight Championesse und Ronda Rousey Besiegerin Holly Holm (10-3) nach fünf hartumkämpften Runden via Unanimous Decision. Die Punktrichter werteten dabei allesamt mit 48-47 für de Randamie. Hier ist die offizielle Scorecard dieses Fights:

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Mit diesem Sieg krönte sich de Randamie auf sehr umstrittene Art und Weise zur allerersten UFC Women’s Featherweight Championesse der Geschichte, jedoch hätte auch alles anders kommen können. Insgesamt spielte sich der Fight über weite Strecken im Stand ab, allerdings hatten sowohl Holm, als auch de Randamie großen Respekt voreinander, sodass beide eher auf kontrollierte Angriffsaktionen setzten. In den ersten beiden Runden war de Randamie mit ihrer Offensive effektiver. Mit Beginn der dritten Runde kam Holm allerdings immer besser in den Kampf hinein und landete von dort an die besseren Treffer. Somit hätte man so oder so Argumente für eine 48-47 zugunsten von Holm finden können. Dies war aber bei weitem noch nicht alles. Sowohl nach der zweiten, als auch nach der dritten Runde attackierte die spätere Gewinnerin ihre Gegnerin nach dem Ertönen des Ringgongs, was natürlich einen Regelverstoß darstellt. In beiden Situationen landete „The Iron Lady“ jeweils zwei Schläge nach Rundenende, die Holm auch deutlich trafen. Der Referee Todd Anderson verwarnte de Randamie zwar mehrfach, jedoch wurde der 32-Jährigen kein Punkt abgezogen, was von nahezu jedem Fan und Experten harsch kritisiert wurde. Holm musste dadurch ihre dritte Niederlage in Folge hinnehmen.

Direkt nach ihrem Fight sprach de Randamie im Octagon mit dem UFC Kommentator Joe Rogan über die Vorfälle und sagte, sie habe nicht mit Absicht nach dem Ringgong zugeschlagen. Es sei einfach in der Hitze des Gefechts passiert. Sie entschuldigte sich in der Folge auch bei Holm, jedoch könne man es im Nachhinein leider nicht mehr ändern. Wenig später äußerte sie sich auch noch im Rahmen der Post-Fight Pressekonferenz:

„Ich schätze Holly und die UFC wirklich sehr. Aus diesem Grund möchte ich hiermit auch anbieten, den Fight in einem Rematch zu wiederholen, damit der Träger dieses historischen Titels ein für alle Mal klar ist. Ich denke, ich schulde Holly, der UFC und den Fans dieses Rematch einfach. Ich habe aber immer so trainiert, dass ich so lange weitermache, bis ein Referee dazwischen geht, und ich habe Holly nicht geschlagen, nachdem der Referee dazwischen gegangen ist.“

De Randamie versuchte sich damit also selbst ein wenig aus der Schussbahn zu nehmen und stattdessen den Referee Todd Anderson in den Fokus der Kritiker zu rücken. Allerdings war sie nicht die einzige, die die Leistung des Offiziellen kritisch hinterfragte. Auch der UFC Präsident Dana White war mit dem Auftritt von Anderson unzufrieden. Er sagte in einem Interview während der UFC 208 Post-Fight Show auf FOX Sports 1:

„Ich finde, ein New Yorker Referee hätte den Main Event nicht leiten dürfen. Ihnen fehlt einfach noch die Erfahrung. Er hätte nicht im Octagon stehen dürfen. Aber nochmal, wir entscheiden dies nicht. Die New York State Athletic Commission trifft diese Entscheidungen. Es war definitiv eine falsche Entscheidung von ihnen. Hätte der Referee für die Schläge nach dem Ringgong einen Punkt abgezogen, wäre es ein Draw gewesen.“

Der Mixed Martial Arts Referee Ausbilder Rob Hinds bezog kurz darauf gegenüber MMAFighting.com zu der Kritik an Anderson Stellung. Er verteidigte seinen Schützling mit den folgenden Worten:

„Sobald der Ringgong ertönt, müssen wir als Referees die Action unterbrechen. Es ist jedoch nicht das eigentliche Signal für das Rundenende. Das eigentliche Signal für das Rundenende ist unser Einschreiten. Somit müssen wir als Referees so schnell wie möglich einschreiten, damit wir die Action schnellstmöglich unterbrechen können. Nachdem wir dies getan haben, ist jede weitere Aktion eines Fighters zu bestrafen. Todd Anderson hätte sich mit Sicherheit etwas besser positionieren können, um rechtzeitiger einzuschreiten. […] Es geht in diesem Fall auch gar nicht darum, dass er die Regeln nicht kennt oder ähnliches. Diese unglückliche Entscheidung hätte jedem von uns passieren können. Todd hat definitiv die Ausbildung und auch die Erfahrung, um einen Main Event Titelkampf leiten zu können.“

Um den Kreis zu schließen, möchten wir natürlich auch noch Holm’s Meinung zu diesem Vorfall aufdröseln. Auch sie kritisierte auf der Post-Fight Pressekonferenz die Entscheidung des Referees und forderte daraufhin ein Rematch. Hier ist ihr Statement:

„Es waren harte Schläge nach dem Ringgong. Es waren die härtesten des gesamten Fights. Normalerweise gibt es beim ersten Mal eine Verwarnung. Da hätte ich noch keinen Punktabzug erwartet, obwohl es Absicht war. Beim zweiten Mal hätte der Referee dann aber reagieren müssen. Ich denke, es muss ein Rematch geben. Wenn mehr als die Hälfte der Fans behauptet, der Fight hätte einen anderen Ausgang nehmen müssen, dann ist ein Rematch einfach naheliegend.“

De Randamie und Holm wären offenbar beide mit einem direkten Rematch einverstanden, allerdings dürfte eine ganz bestimmte Dame etwas dagegen haben. Die Rede ist von Cristiane „Cyborg“ Justino (17-1, 1 NC), die in den Augen vieler Fans und Experten als unumstrittene Herausforderin #1 auf das Gold der 145 Pfund Division gilt. Sie schaute sich den Kampf am vergangenen Samstag hautnah in der Arena an. Das Duell zwischen de Randamie und Justino soll höchstwahrscheinlich im Laufe dieses Jahres erfolgen.

Zuvor muss die Brasilianerin aber noch einer Sperre der United States Anti-Doping Agency entgehen. „Cyborg“ wurde nämlich im Dezember letzten Jahres positiv getestet und könnte daher für ein Jahr gesperrt werden, jedoch scheint sie der Höchststrafe entgehen zu können, weshalb ein frühzeitiges Comeback im Käfig möglich ist. Dann würde es zwangsläufig zum Aufeinandertreffen von ihr und de Randamie kommen. Genau aus diesem Grund amüsierte sie sich auch am Montag in der MMA Hour von Ariel Helwani über die Pläne des möglichen Rückkampfes zwischen de Randamie und Holm. Sie äußerte sich wiefolgt:

„Germaine wusste bereits vor ihrem Kampf, wenn ich diesen Kampf gewinnen sollte, dann muss ich im Anschluss gegen Cyborg ran. Und jetzt möchte sie lieber ein Rematch gegen Holly bestreiten. Dieser Plan klingt einfach so witzig.“

Die UFC Featherweight Division ist gerade mal einen Kampf alt und schon ist ordentlich Feuer unterm Dach. Wir bleiben für euch dran, natürlich auch in Bezug auf die Referee-Kontroverse.

Wurde Derek Brunson von den Punktrichtern betrogen?

Auch im Co-Main Event gab es ein ziemlich fragwürdiges Finish. Dort besiegte Anderson Silva (34-8, 1 NC) Derek Brunson (16-5) in einem Middleweight bout via Unanimous Decision mit zwei 29-28 Scores, sowie einer 30-27 Wertung, obwohl Brunson in allen drei Runden mindestens ebenbürtig war. Für diesen Fight veröffentlichte die New York State Athletic Commission ebenfalls die offizielle Scorecard:

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Silva war über seinen ersten Sieg seit knapp vier Jahren mehr als erfreut, wobei er die Kontroverse rund um die Punktrichterentscheidung nicht wirklich nachvollziehen konnte. Er war auf der Post-Fight Pressekonferenz der festen Meinung, er habe genug getan, um den Fight zu gewinnen. Er sagte:

„Ich denke, ich habe zwei Runden gewonnen. Klar, es ist für die Judges nicht immer leicht, aber ich habe den Takedown abgewehrt und auch in der dritten Runde noch aggressiver attackiert. In der letzten Runde dachte ich mir zudem auch, oh mein Gott, ich bin ein alter Mann. Aber ich denke eben auch, dass dies nicht wichtig ist. Wenn ich ins Octagon steige, egal ob ich 41, 42 oder 43 bin, gebe ich alles, was ich noch habe. Darum geht es mir.“

Der unterlegene Brunson sah dies natürlich anders. Er sagte am Montag in der MMA Hour von Ariel Helwani:

„Es gibt keine Chance, dass er diesen Fight gewonnen hat. Ich habe von den Fans gehört, er sei ein alter Mann und deswegen hätte ich mehr pushen müssen. Und ich dachte mir nur, guckt euch den Fight doch nochmal an und wertet ihn so, wie er gewertet werden sollte. Die Argumente der Fans, dass er den Takedown gut verteidigt habe, zählen nicht, denn man bekommt keine Punkte, weil man den Takedown gut verteidigt. In der ersten Runde lautete das Striking Verhältnis 39-8. Ich habe ihn 39-mal geschlagen. Er hat mich dagegen nur 8-mal geschlagen. […] Zudem habe ich in der ersten und in der dritten Runde Takedowns gelandet. Ich habe auch von einem Fan gehört, Silva habe die gesamte erste Runde dominiert. In dieser Runde standen wir uns mindestens zwei Minuten lang gegenüber und haben uns abgetastet. Dann habe ich die Kontrolle übernommen und ihn nach hinten gedrängt. Ich habe also die nächsten zwei Minuten dieser Runde kontrolliert. Man kann ihm dann sicherlich die letzte Minute geben. Aber trotzdem gewinne ich die erste Runde aufgrund meiner Octagon Control. Somit gibt es keine Chance, dass er diesen Fight gewonnen hat. Die Judges wurden einfach von ihm geblendet.“

Auch hierzu äußerte sich der UFC Präsident Dana White. Er präsentierte uns auf der Post-Fight Pressekonferenz seine persönliche Wertung:

„Ich hatte Brunson vorne. Ich hatte den Fight vor der dritten Runde mit 1-1 gewertet und die dritte Runde habe ich dann an Brunson gegeben. Brunson hat mir später eine SMS geschickt. Er war natürlich sehr enttäuscht. […] Aber ich sage es ja immer wieder, wenn ihr nicht von den Judges betrogen werden wollt, dann sorgt einfach dafür, dass der Fight nicht durch die Judges entschieden werden muss.“

Die Zukunft beider Fighter ist vorerst ungewiss.

Update zur kurzfristigen Absage von Ian McCall

Ursprünglich sollten elf Fights auf der UFC 208 Fightcard stehen, allerdings hatte ausgerechnet Ian McCall (13-5-1) mal wieder Pech, sodass sein für die FOX Sports 1 Prelims geplanter Flyweight bout gegen Jarred Brooks (12-0) abgesagt werden musste. Wie nun bekannt wurde, ist McCall in den Stunden vor dem Event schlicht und ergreifend krank geworden, weshalb er von den Ärzten kein grünes Licht für einen Auftritt erhielt. „Uncle Creepy“ wurde anschließend sogar in ein Krankenhaus gebracht, um intensiver untersucht zu werden, allerdings konnten die Ärzte zum Glück nichts Schlimmeres diagnostizieren. Daraufhin konnte der 32-Jährige wieder entlassen werden. Sein Gegner Brooks konnte sich einen Seitenhieb in Richtung McCall nicht verkneifen. Er schrieb auf Twitter:

„Ich habe diesem Typen so viel Angst eingejagt, dass er direkt krank geworden ist.“

McCalls letzter Fight fand vor über zwei Jahren im Januar 2015 statt, als er sich John Lineker geschlagen geben musste. Seitdem musste jede seiner Ansetzungen kurzfristig abgesagt werden. Die Absage des Brooks-Kampfes war bereits die vierte Absage innerhalb der Fight Week, den letzten zwei Tagen vor dem Event.

Post-Fight Facts

Die zusammengerechnete Dauer aller zehn Kämpfe betrug 2:28:41. Die Wett-Favoriten gewannen dabei acht von zehn Duellen. Dieser Event war das erste der UFC, welches lediglich ein vorzeitiges Ende aufweisen konnte.

Zuschauerzahl, Live Gate & Bonus Awards

Es besuchten 15.628 Zuschauer das Barclays Center in Brooklyn, was für ein Live Gate von $2.275.105 sorgte. Die mit $50.000 dotierten Bonus Awards gingen an Ronaldo „Jacaré“ Souza (24-4, 1 NC) für die Performance of the Night, sowie an Dustin Poirier (21-5) und Jim Miller (28-9, 1 NC) für den Fight of the Night.

Erste Schätzungen zur PPV-Buyrate & TV-Ratings der Prelims

Bekanntlich veröffentlicht die UFC als privates Unternehmen keine eigenen Geschäftszahlen. Dennoch kommen die Pay Per View Buyrates meistens doch ans Licht der Öffentlichkeit. Besonders der Pro Wrestling und MMA Fachmann Dave Meltzer gilt in diesem Bereich als eine sehr verlässliche Quelle. Er nutzt nämlich nicht nur seine Verbindungen zu den Kabelanbietern, um an Informationen bezüglich der Verkaufszahlen zu gelangen, sondern er analysiert auch die Google Suchanfragen für den jeweiligen Pay Per View. Vor allem die Suchanfragen sind immer ein recht guter Indikator für die spätere Buyrate. Laut Meltzer wurde „UFC 208“ am vergangenen Wochenende rund 200.000-mal gegoogelt. Damit bewegt sich der PPV ungefähr in der gleichen Range wie der UFC 206 PPV aus dem Dezember letzten Jahres, welcher auf ca. 150.000 Käufe geschätzt wurde. Daher kann man auch für den UFC 208 PPV mit 150.000 bis 175.000 Käufen rechnen. Die Bestätigung der offiziellen Zahl wird sicherlich in den kommenden Wochen erfolgen.

Die zweistündige Preliminary Card auf FOX Sports 1 wurde laut TheMMAReport.com und MMAPayout.com von durchschnittlich 824.000 Zuschauern gesehen. Ihren Spitzenwert erreichte die Übertragung während des Prelim-Headliners zwischen Randy Brown (9-2) und Belal Muhammad (11-2) mit 1,046 Millionen Zuschauern. Alles weitere zu den PPV-Buyrates & TV-Ratings der UFC Events findet ihr hier: PPV-Buyrates & TV-Ratings der UFC Events

Offizielle Fighter Gehälter

Die offiziellen Fighter Gehälter wurden von der New York State Athletic Commission leider nicht veröffentlicht. Es heißt aber, dass die MMA Legende Anderson Silva der Top Verdiener gewesen sein soll. Sein Gehalt wurde auf rund $800.000 geschätzt.

Reebok Sponsoren Gehälter

Neben ihren offiziellen Gehältern erhalten die Fighter seit dem Sponsoren Deal zwischen der Ultimate Fighting Championship und dem Sportausrüster Reebok zusätzlich auch noch ein Bonus Gehalt durch Sponsorengelder. Dieses wird wiefolgt berechnet: Die Fighter werden nach der Anzahl ihrer Fights unter dem ZUFFA Banner entlohnt. Ein Fighter mit 1-5 Fights erhält $2.500, ein Fighter mit 6-10 Fights erhält $5.000, ein Fighter mit 11-15 Fights erhält $10.000, ein Fighter mit 16-20 Fights erhält $15.000 und ein Fighter mit mehr als 20 Fights erhält $20.000. Im Rahmen von Title Fights erhalten die Herausforderer $30.000 und die Champions sogar $40.000. Die Reebok Sponsoren Gehälter belaufen sich für UFC 208 auf insgesamt $215.000. Die Top Verdiener waren in diesem Fall die beiden Main Eventerinnen Germaine de Randamie und Holly Holm mit jeweils $30.000. Hier ist die vollständige Verteilung der 20 Payouts:

•Germaine de Randamie: $30.000 besiegte Holly Holm: $30.000
•Anderson Silva: $20.000 besiegte Derek Brunson: $10.000
•Ronaldo Souza: $10.000 besiegte Tim Boetsch: $20.000
•Glover Teixeira: $10.000 besiegte Jared Cannonier: $2.500
•Dustin Poirier: $15.000 besiegte Jim Miller: $20.000
•Belal Muhammad: $2.500 besiegte Randy Brown: $2.500
•Wilson Reis: $5.000 besiegte Ulka Sasaki: $2.500
•Islam Makhachev: $2.500 besiegte Nik Lentz: $15.000
•Rick Glenn: $2.500 besiegte Phillipe Nover: $5.000
•Ryan LaFlare: $5.000 besiegte Roan Carneiro: $5.000

Medizinische Suspendierungen

Gleich zehn Fighter wurden von der New York State Athletic Commission aus medizinischen Gründen für längere Zeit gesperrt. Bekanntlich erhält jeder Fighter eine 7-Tägige Mindestsperre, allerdings werden Holly Holm, Germaine de Randamie, Anderson Silva, Dustin Poirier, Jim Miller, Islam Makhachev, Nik Lentz, Rick Glenn, Ryan LaFlare und Roan Carneiro noch länger aussetzen müssen. Hier sind nochmal die „längeren“ medizinischen Suspendierungen auf einen Blick:

•Holly Holm: Für mindestens 45 Tage gesperrt, Verlängerung durch die Commission möglich
•Germaine de Randamie: Für mindestens 30 Tage gesperrt, Verlängerung durch die Commission möglich
•Anderson Silva: Für 30 Tage gesperrt
•Dustin Poirier: Auf unbestimmte Zeit gesperrt, von der Commission abhängig
•Jim Miller: Für mindestens 30 Tage gesperrt, Verlängerung durch die Commission möglich
•Islam Makhachev: Für mindestens 30 Tage gesperrt, Verlängerung durch die Commission möglich
•Nik Lentz: Für mindestens 30 Tage gesperrt, Verlängerung durch die Commission möglich
•Rick Glenn: Für mindestens 45 Tage gesperrt, Verlängerung durch die Commission möglich
•Ryan LaFlare: Für 30 Tage gesperrt
•Roan Carneiro: Für mindestens 30 Tage gesperrt, Verlängerung durch die Commission möglich

Quellen: UFC.com, MMAJunkie.com, MMAFighting.com, Sherdog.com, MMAPayout.com, TheMMAReport.com, YouTube.com/UltimateFightingChampionship

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3 Kommentare für Fallout zum kontroversen UFC 208 PPV: Hätte Germaine de Randamie für ihr unsportliches Verhalten bestraft werden müssen? – Wurde Derek Brunson von den Punktrichtern betrogen? – Weitere Post-Fight News

  1. Ahmet_MMAFreak sagt:

    ich glaube mich hat noch nie eine Entscheidung so aufgeregt wie die von ufc208.Ver…..mt hatten die Tomaten auf den Augen bei der Aufzählung?

    (0)
  2. Buwistick sagt:

    Absolut! Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, Silva würde das Ding eh gewinnen, obwohl ich Brunson von Anfang an vorne hatte. Ich fand, Brunson war aggressiver und effektiver. Silva hat sicherlich auch den ein oder anderen guten Treffer landen können, aber Brunson war über den gesamten Fight hinweg der bessere Mann. Schade, dass man hier wohl von der Legende des Anderson Silva geblendet wurde. Klar, ich gönne es Anderson auch, nachdem er zuletzt eine schwere Zeit durchgemacht hat, aber aus sportlicher Sicht hätte Brunson das Ding gewinnen müssen. Im Main Event muss man dann nicht nur die Judges, sondern auch den Referee hinterfragen. Grundsätzlich hätte man die letzten drei Runden allesamt an Holm geben können, dann hätte sie so oder so mit 48-47 gewonnen, aber die Schläge nach dem Ringgong hätten einen Punktabzug nach sich ziehen MÜSSEN! Dann wäre es immerhin ein Draw gewesen. Der Main Event war von offizieller Seite absolut Bullsh*t, obwohl Holm und Germaine wirklich einen hartumkämpften Fight abgeliefert haben. Insgesamt war UFC 208 sicherlich nicht das beste Event aller Zeiten, aber kontrovers war es allemal.

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  3. Ahmet_MMAFreak sagt:

    @Buwistick:Bin absolut deine Meinung…..

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